Intendantin Reim schlägt in Tarifauseinandersetzungen Schlichtungsverfahren vor

RBB
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Berlin (ots) – In den derzeitigen Tarifauseinandersetzungen im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat Intendantin Dagmar Reim den Gewerkschaften ver.di und DJV vorgeschlagen, ein Schlichtungsverfahren einzuleiten. Ziel ist es, in den bisher ergebnislosen Verhandlungen über die Vergütungen der festen und freien Mitarbeiter eine Lösung herbeizuführen.

Dem Vorschlag zufolge sollen beide Seiten eine Person benennen, die mit Mitgliedern der bisherigen Verhandlungsdelegationen einen Einigungsvorschlag erarbeitet. Die rbb-Geschäftsleitung wird den Schlichterspruch akzeptieren.

Dagmar Reim: „Wir wollen mit diesem Schritt die Tarifauseinandersetzungen zügig beenden. Das liegt im Interesse aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb. Vor allem sind wir das den Gebührenzahlern schuldig. Sie haben ein Recht auf zuverlässige Programmangebote.“

In Zuge des Tarifstreits war es mehrfach zu Streikaktionen und damit zu Programmausfällen gekommen. Verhandelt wird seit August 2009. Der rbb hat den Gewerkschaften eine Gehaltssteigerung von insgesamt 4,4 Prozent sowie eine Erhöhung des Familienzuschlags von derzeit 89 bzw. 97 Euro auf einheitlich 120 Euro pro Kind angeboten. Im Gegenzug sollen unter anderem finanzielle Regelungen, von denen nur einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren, mittelfristig abgeschafft werden. Die Gewerkschaften lehnen dies ab.

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