Spezialversender will Quelle kaufen

NUREMBERG, GERMANY - NOVEMBER 02: The Quelle ...
Image by Getty Images via Daylife
Frankfurt a.M. (ots) – In das Ringen um den angeschlagenen Quelle Konzern hat sich überraschend der Frankfurter Internetmillonär und Arcandor Aktionär Ralph Jaufmann eingemischt. Der Spezialversender NobleLook plant ein Angebot für die angeschlagene Quelle in Deutschland. NobleLook sei bereit das Traditionsunternehmen weiter zu führen, erklärte der CEO Ralph Jaufmann am Freitag in Frankfurt a.M.
Der Frankfurter Spezialversender verfügt mit www.noblelook.com und www.pilotenbrillen.de über große Erfahrung im E-Business von komplexen Produkten und will die vorhandene Infrastruktur, das Onlinegeschäft in Fürth und die Hausmarke Privileg übernehmen. Ein entsprechendes Angebot solle dem Insolvenzverwalter Görg unterbreitet werden, teilte das in Frankfurt ansässige Unternehmen am Freitag mit.
Voraussetzung für die Abgabe des Angebotes sei die komplette Trennung von Mitarbeitern aus dem Quelle Konzern, die nicht durch den Cash Flow des operativen Geschäfts gedeckt seien.
Für die Übernahme könne www.noblelook.com auf eine verlässliche Hausbank und Venture Capital Geber zurückgreifen. NobleLook will Quelle zum Spezialversender für Haushaltsartikel und Unterhaltungselektronik umbauen. Der
besonders verlustreiche Modebereich der mit hohen Retourenquoten, zunehmende Konkurrenz durch die Herstellershops oder die gute positionierte Otto Gruppe zu kämpfen hat, soll dem Rotstift zum Opfer fallen.
Umsatzschwache Artikel werden konsequent ausgedünnt und aus dem Sortiment genommen. Für Sortimente mit hohem Yield, die konzeptionell nicht zu dem Haushaltsgeräteversenders passen, wie Erotik, Autoreifen, Baumarkt, Schmuck & Uhren, Fahrrad, Gepäck werden eigenständigen Spezialshops aufgesetzt oder aber der Konkurrenz überlassen.
Nach Vorstellung von Jaufmann soll die teure und veraltete Version der Intershop Software gegen eine leistungsfähigere und kostenfreie Open Source Lösung ausgetauscht werden. Das neue Webdesign wird benutzerfreundlich und frisch, einladend und aufgeräumt. Die Produktbeschreibungen, Produktvideos und Produktbilder sollen wie bei Wikipedia von den Kunden selbst geschrieben werden – diese sind dann authentisch und bieten den notwendigen Mehrwert den ein Printkatalog nicht darstellen kann.
Für das Management sucht NobleLook bereits nach begeisterungsfähigen Businessangels. Das Sortiment orientiert sich am Bedarf der Onlinebevölkerung und wird vornehmlich durch Webcontrollingtools ermittelt und durch Trendscouts optimiert.
Die Stärken der Marke Privileg sollen in Zukunft besser herausgearbeitet werden, das Design muss dem Zeitgeist und gleichzeitig der Kernzielgruppe Frauen entsprechen. Die Haptik soll einen Mehrwert bieten und der Preis muss aggressiv sein. Auch sollen neue Vertriebspartner im Bereich weiße Ware hinzukommen. Jaufmann will hier seine guten Kontakte zu Ikea Deutschland nutzen sowie den stationären Facheinzelhandel und Fachmärkte beliefern.
Ziel sei es, den überladenen Universalversender zum überlebensfähigen „Spezialversender“ weiterzuentwickeln, teilte NobleLook mit. Trotz langer Produktlebenszyklen und geringer Margen bei Haushaltsgeräten sehen seine Analysen bei erreichen der Marktführerschaft durchaus optimistisch aus. Wenn jemand Quelle mit heiler Haut durch den Bereinigungsprozess führen will, dann muss dies kompromisslos und ohne Rillenoptimierung erfolgen.
Unterm Strich soll die Transaktion die Frankfurter nichts kosten.
Frankfurt a.M. (ots) – In das Ringen um den angeschlagenen Quelle Konzern hat sich überraschend der Frankfurter Internetmillonär und Arcandor Aktionär Ralph Jaufmann eingemischt. Der Spezialversender NobleLook plant ein Angebot für die angeschlagene Quelle in Deutschland. NobleLook sei bereit das Traditionsunternehmen weiter zu führen, erklärte der CEO Ralph Jaufmann am Freitag in Frankfurt a.M.
Der Frankfurter Spezialversender verfügt mit www.noblelook.com und www.pilotenbrillen.de über große Erfahrung im E-Business von komplexen Produkten und will die vorhandene Infrastruktur, das Onlinegeschäft in Fürth und die Hausmarke Privileg übernehmen. Ein entsprechendes Angebot solle dem Insolvenzverwalter Görg unterbreitet werden, teilte das in Frankfurt ansässige Unternehmen am Freitag mit.
Voraussetzung für die Abgabe des Angebotes sei die komplette Trennung von Mitarbeitern aus dem Quelle Konzern, die nicht durch den Cash Flow des operativen Geschäfts gedeckt seien.
Für die Übernahme könne www.noblelook.com auf eine verlässliche Hausbank und Venture Capital Geber zurückgreifen. NobleLook will Quelle zum Spezialversender für Haushaltsartikel und Unterhaltungselektronik umbauen. Der
besonders verlustreiche Modebereich der mit hohen Retourenquoten, zunehmende Konkurrenz durch die Herstellershops oder die gute positionierte Otto Gruppe zu kämpfen hat, soll dem Rotstift zum Opfer fallen.
Umsatzschwache Artikel werden konsequent ausgedünnt und aus dem Sortiment genommen. Für Sortimente mit hohem Yield, die konzeptionell nicht zu dem Haushaltsgeräteversenders passen, wie Erotik, Autoreifen, Baumarkt, Schmuck & Uhren, Fahrrad, Gepäck werden eigenständigen Spezialshops aufgesetzt oder aber der Konkurrenz überlassen.
Nach Vorstellung von Jaufmann soll die teure und veraltete Version der Intershop Software gegen eine leistungsfähigere und kostenfreie Open Source Lösung ausgetauscht werden. Das neue Webdesign wird benutzerfreundlich und frisch, einladend und aufgeräumt. Die Produktbeschreibungen, Produktvideos und Produktbilder sollen wie bei Wikipedia von den Kunden selbst geschrieben werden – diese sind dann authentisch und bieten den notwendigen Mehrwert den ein Printkatalog nicht darstellen kann.
Für das Management sucht NobleLook bereits nach begeisterungsfähigen Businessangels. Das Sortiment orientiert sich am Bedarf der Onlinebevölkerung und wird vornehmlich durch Webcontrollingtools ermittelt und durch Trendscouts optimiert.
Die Stärken der Marke Privileg sollen in Zukunft besser herausgearbeitet werden, das Design muss dem Zeitgeist und gleichzeitig der Kernzielgruppe Frauen entsprechen. Die Haptik soll einen Mehrwert bieten und der Preis muss aggressiv sein. Auch sollen neue Vertriebspartner im Bereich weiße Ware hinzukommen. Jaufmann will hier seine guten Kontakte zu Ikea Deutschland nutzen sowie den stationären Facheinzelhandel und Fachmärkte beliefern.
Ziel sei es, den überladenen Universalversender zum überlebensfähigen „Spezialversender“ weiterzuentwickeln, teilte NobleLook mit. Trotz langer Produktlebenszyklen und geringer Margen bei Haushaltsgeräten sehen seine Analysen bei erreichen der Marktführerschaft durchaus optimistisch aus. Wenn jemand Quelle mit heiler Haut durch den Bereinigungsprozess führen will, dann muss dies kompromisslos und ohne Rillenoptimierung erfolgen.
Unterm Strich soll die Transaktion die Frankfurter nichts kosten.
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