Der Tagesspiegel: Neonazis wollen wieder in Wunsiedel demonstrieren

Jürgen Rieger
Image via Wikipedia
Berlin (ots) – Berlin – Die rechtsextreme Szene will am 14. November mit einer größeren Demonstration in der nordbayerischen Kleinstadt Wunsiedel des kürzlich verstorbenen NPD-Vizechefs Jürgen Rieger gedenken. Der NPD-Vorstand hat den Aufmarsch angemeldet. Sollte er nicht verboten werden, sei eine große Anzahl in- und ausländischer Rechtsextremisten zu erwarten, sagten Sicherheitskreise dem Tagesspiegel. NPD-Bundesgeschäftsführer Klaus Beier hatte am Sonnabend dem Landratsamt Wunsiedel ein Fax geschickt, in dem er eine Kundgebung und einen Gedenkmarsch „mit Trauertrommeln und Fackeln“ ankündigt. „Wir werden auf jeden Fall prüfen, ob ein Verbot möglich ist“, sagte Landrat Karl Döhler (CSU) am Montag dem Tagesspiegel. Sollten die Neonazis durch Wunsiedel marschieren können, würden die Demokraten mit Gegenaktionen antworten. Rieger hatte Ende der achtziger Jahre und dann wieder von 2001 bis 2004 in Wunsiedel Aufmärsche mit tausenden Neonazis zum Gedenken an Hitlers Stellvertreter in der NSDAP, Rudolf Heß, organisiert. Heß liegt in Wunsiedel begraben. Seit 2005 sind die Heß-Märsche in Wunsiedel verboten. Am vergangenen Wochenende hatten bereits Neonazis aus der Region Leipzig am Grab von Heß einen Blumenstrauß abgelegt. Die Aktion wird von Sicherheitsexperten als erste Aktion der rechten Szene zum Gedenken an Rieger gewertet. Außerdem sei zu erwarten, dass das von Neonazis geplante „Heldengedenken“ am Soldatenfriedhof im brandenburgischen Halbe, das auch für den 14. November geplant ist, zugunsten der Demonstration in Wunsiedel abgesagt wird.

Berlin (ots) – Berlin – Die rechtsextreme Szene will am 14. November mit einer größeren Demonstration in der nordbayerischen Kleinstadt Wunsiedel des kürzlich verstorbenen NPD-Vizechefs Jürgen Rieger gedenken. Der NPD-Vorstand hat den Aufmarsch angemeldet. Sollte er nicht verboten werden, sei eine große Anzahl in- und ausländischer Rechtsextremisten zu erwarten, sagten Sicherheitskreise dem Tagesspiegel. NPD-Bundesgeschäftsführer Klaus Beier hatte am Sonnabend dem Landratsamt Wunsiedel ein Fax geschickt, in dem er eine Kundgebung und einen Gedenkmarsch „mit Trauertrommeln und Fackeln“ ankündigt. „Wir werden auf jeden Fall prüfen, ob ein Verbot möglich ist“, sagte Landrat Karl Döhler (CSU) am Montag dem Tagesspiegel. Sollten die Neonazis durch Wunsiedel marschieren können, würden die Demokraten mit Gegenaktionen antworten. Rieger hatte Ende der achtziger Jahre und dann wieder von 2001 bis 2004 in Wunsiedel Aufmärsche mit tausenden Neonazis zum Gedenken an Hitlers Stellvertreter in der NSDAP, Rudolf Heß, organisiert. Heß liegt in Wunsiedel begraben. Seit 2005 sind die Heß-Märsche in Wunsiedel verboten. Am vergangenen Wochenende hatten bereits Neonazis aus der Region Leipzig am Grab von Heß einen Blumenstrauß abgelegt. Die Aktion wird von Sicherheitsexperten als erste Aktion der rechten Szene zum Gedenken an Rieger gewertet. Außerdem sei zu erwarten, dass das von Neonazis geplante „Heldengedenken“ am Soldatenfriedhof im brandenburgischen Halbe, das auch für den 14. November geplant ist, zugunsten der Demonstration in Wunsiedel abgesagt wird.

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