Weser-Kurier: Landesbank-Chef fordert mehr Arbeitsteilung der Länderinstitute

NORD/LB head office in Hanover
Image via Wikipedia
Bremen (ots) – Der Vorstandsvorsitzende der Bremer Landesbank, Stephan-Andreas Kaulvers, hat eine stärkere Kooperation der sieben Landesbanken in Deutschland gefordert. „Man muss nicht alles sieben Mal machen, um am Ende das gleiche Ergebnis zu erhalten“, sagte Kaulvers dem „Weser Kurier“ (Donnerstagausgabe). „Wir haben das mit unserer Muttergesellschaft NordLB umgesetzt. Es wäre sinnvoll, das auch über alle Landesbanken hinweg zu machen“.
Kaulvers lehnt eine Reduzierung der Zahl der Landesbanken auf zwei bis drei Institute entschieden ab.  Das würde nur dazu führen, die optimale Betriebsgröße zu verlieren und damit Kundennähe einzubüßen. „Es potenziert auch zunächst einmal die Risiken“, sagte er. „Ich hielte mehr von einer geordneten Landesbankenlandschaft, in der jeder seine Schwerpunkte hat und diese für alle wahrnimmt.“
Kaulvers bezeichnete sein Institut darüber hinaus als „gallisches Dorf“ innerhalb der Bankenszene. „Wir machen kein Geschäft, das wir nicht inhaltlich und vom Risiko her vollständig
verstehen“, sagte das ehemalige Vorstandsmitglied der Dresdner Bank. Wer ihm deshalb vorwerfe, langweilige Geschäfte zu machen, dem sage er: „Dafür verstehen wir sie. Und deshalb sind sie nachhaltig. Langweilige Geschäfte sind gute Geschäfte.“
Die Bremer Landesbank hat 950 Mitarbeiter und gehört zu 92,5 Prozent der NordLB, 7,5 Prozent hält das Land Bremen.  Das Geschäftsvolumen betrug 2008 rund 44 Milliarden Euro.

Bremen (ots) – Der Vorstandsvorsitzende der Bremer Landesbank, Stephan-Andreas Kaulvers, hat eine stärkere Kooperation der sieben Landesbanken in Deutschland gefordert. „Man muss nicht alles sieben Mal machen, um am Ende das gleiche Ergebnis zu erhalten“, sagte Kaulvers dem „Weser Kurier“ (Donnerstagausgabe). „Wir haben das mit unserer Muttergesellschaft NordLB umgesetzt. Es wäre sinnvoll, das auch über alle Landesbanken hinweg zu machen“.

Kaulvers lehnt eine Reduzierung der Zahl der Landesbanken auf zwei bis drei Institute entschieden ab.  Das würde nur dazu führen, die optimale Betriebsgröße zu verlieren und damit Kundennähe einzubüßen. „Es potenziert auch zunächst einmal die Risiken“, sagte er. „Ich hielte mehr von einer geordneten Landesbankenlandschaft, in der jeder seine Schwerpunkte hat und diese für alle wahrnimmt.“

Kaulvers bezeichnete sein Institut darüber hinaus als „gallisches Dorf“ innerhalb der Bankenszene. „Wir machen kein Geschäft, das wir nicht inhaltlich und vom Risiko her vollständig

verstehen“, sagte das ehemalige Vorstandsmitglied der Dresdner Bank. Wer ihm deshalb vorwerfe, langweilige Geschäfte zu machen, dem sage er: „Dafür verstehen wir sie. Und deshalb sind sie nachhaltig. Langweilige Geschäfte sind gute Geschäfte.“

Die Bremer Landesbank hat 950 Mitarbeiter und gehört zu 92,5 Prozent der NordLB, 7,5 Prozent hält das Land Bremen.  Das Geschäftsvolumen betrug 2008 rund 44 Milliarden Euro.

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