Mitteldeutsche Zeitung: Bundesregierung Ost-Abgeordnete wollen Unterbesetzung in Ministerämtern durch Vorsitze in den Bundestagsausschüssen kompensieren

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Halle (ots) – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Petzold aus Sachsen-Anhalt hat sich der Kritik an der mangelnden Vertretung Ostdeutscher in der Bundesregierung angeschlossen. „Natürlich herrscht bei den Ostdeutschen Verärgerung; das ist gar keine Frage“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Freitag-Ausgabe). Zwar sieht Petzold bei der Besetzung der Kabinettsliste „kein krasses Missverhältnis“ zwischen Ost und West. Allerdings sei die Ausbeute der Ostdeutschen „nicht berauschend“. Der aus Thüringen stammende Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Manfred Grund, kündigte an, dass man auf eine Kompensation bei der Besetzung der Fraktionssprecher-Posten sowie den Vorsitzen in den Ausschüssen des Bundestages hinarbeite. „Wir bekommen den Ausgleich dadurch, dass diejenigen Regionen und Länder, die bisher nicht berücksichtigt wurden, in der Fraktion besonders gut berücksichtigt werden“, erklärte er dem Blatt.

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