Havarie auf dem Rhein bei Leverkusen

Duisburg/Leverkusen – Gegen 00.15 Uhr, kam es in Leverkusen, bei Rhein-km 699,6 rechtsrheinisch, zu einer Havarie zwischen einem bergfahrenden Motorschiff und einem, an der dortigen Verlademauer stillliegenden Motorschiff.
Das mit Salz beladene Schiff, auf dem Weg nach Linz, fuhr in das Heck des stillliegenden, mit 200 t Containern beladenen Schiffes. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Schifffahrt war nicht behindert.
Bei der Anfahrung entstand Sachschaden in Höhe von mehreren 10000 Euro.
Die Ruderanlage des Stillliegers ist durch die Anfahrung erheblich beschädigt. Beide Stb.-Ruderblätter stehen quer. Beide Stb.-Ruderschäfte sind ausgebrochen. Die Hydraulik ist unklar. Schäden im Heckbereich; unklare Heckankereinrichtung.
Der Bergfahrer hat starke Schäden im Bugbereich. Beide Buganker sind unklar, beide Klüsen verbogen.
Etwa 40 cm oberhalb der Wasserlinie entstand eine etwa 60 x 40 cm große Leckage in der Backbordseite der Vorpeak.
Die Wasserschutzpolizei untersagte beiden Schiffsführern die Weiterfahrt und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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