WEISSER RING zum Tode von Eduard Zimmermann: Den Opfern ein Gesicht gegeben

Mainz (ots) – Mit großer Bestürzung nimmt der WEISSE RING Abschied von Eduard Zimmermann, der den Verein 1976 zusammen mit weiteren Persönlichkeiten des Rechtslebens gründete und ihn als Gründungsvorsitzender mehr als zwei Jahrzehnte auf dem Weg zur größten deutschen Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer begleitete.
Durch seine Sendungen „Aktenzeichen XY …ungelöst“ und „Vorsicht, Falle!“ zeigte sich ihm sehr deutlich, dass es seinerzeit in Deutschland um die Situation von Kriminalitätsopfern nicht zum Besten stand. Hierin erkannte er seine Lebensaufgabe.
„Eduard Zimmermann hat mit Gründung des WEISSEN RINGS einen Meilenstein in der deutschen Rechtsgeschichte gesetzt. In einer Zeit, in der so gut wie kein öffentliches Bewusstsein für Opferbelange zu erkennen war, erinnerte er die Gesellschaft nachhaltig an ihre Verantwortung gegenüber den Opfern von Kriminalität und Gewalt,“ so der Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS, Prof. Dr. Reinhard Böttcher.
Missstände in der Opfersituation nicht nur aufzuzeigen, sondern mit vehementen persönlichen Einsatz ein Umdenken auch gegen manche Widerstände konsequent zu verfolgen, war einer der Stärken von Eduard Zimmermann, der als Pionier des Opferhilfegedankens Wertvolles geleistet hat. „Einen solchen Sichtwechsel ungeachtet des herrschenden Zeitgeistes herbeizuführen, verdient Respekt und Anerkennung, so Böttcher weiter.
Stets auch den Blick auf eine dringend notwendige Kriminalprävention gerichtet, machte Zimmermann
den Verein aus kleinsten Anfängen sehr bald zu einem anerkannten Partner für all jene, die in Politik, Justiz und Verwaltung die gesellschaftspolitische Bedeutung des Opferschutzes erkannt hatten.
Im Jahre 1994 zog sich Zimmermann als Vorsitzender und danach als Ehrenvorsitzender mehr und mehr aus der aktiven Vereinsarbeit zurück. Im Jahre des 30-jährigen Bestehens des WEISSEN RINGS wurde Eduard Zimmermann zusammen mit weiteren Gründungsmitgliedern vom Bundesvorstand des Vereins die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Bei den Feierlichkeiten im Deutschen Bundestag zeigte er sich sichtbar bewegt, dass aus seiner Idee ein solcher Verein entstanden ist. Der WEISSE RING verliert mit ihm jemanden, der von tiefstem Herzen davon überzeugt war, dass Opferschutz nicht bloß ein Lippenbekenntnis bleiben darf.
„Viele unserer rund 56.000 Mitglieder verbinden den Namen Eduard Zimmermann untrennbar mit den Zielen und der Arbeit des WEISSEN RINGS. Er hat den Opfern ein Gesicht gegeben und damit ein bleibendes Zeichen humanitärer Verantwortung gesetzt“, so Vereinssprecher Helmut K. Rüster.
Bis heute konnte der WEISSE RING hunderttausenden Opfern Beistand und Hilfe leisten, dann, wenn sie am Dringendsten gebraucht wird. Für Opferbetreuungsmaßnahmen einschließlich direkter materieller Hilfen wurden mehr als 152 Mio. Euro bereitgestellt. Mehr als 34 Mio. Euro flossen in die Kriminalitätsvorbeugung und 48 Mio. Euro wurden für das öffentliche Eintreten für Opferbelange eingesetzt.
Ganz wie Eduard Zimmermann es sich immer gewünscht hatte, kämpft der WEISSE RING an allen Fronten für eine Verbesserung der Situation von Kriminalitätsopfern und ihrer Angehörigen. 3.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 420 Außenstellen bundesweit verneigen ihr Haupt vor Eduard Zimmermann.
Eine große Stütze war für ihn bis zuletzt seine Tochter Sabine. Ihr und seinen nächsten Angehörigen gehört in diesen Tagen unser tiefes Mitgefühl, so Prof. Dr. Reinhard Böttcher im Namen des Bundesvorstandes sowie aller ehrenamtlich wie hauptamtlich tätigen Mitarbeiter des WEISSEN RINGS.

zimmermannMainz (ots) – Mit großer Bestürzung nimmt der WEISSE RING Abschied von Eduard Zimmermann, der den Verein 1976 zusammen mit weiteren Persönlichkeiten des Rechtslebens gründete und ihn als Gründungsvorsitzender mehr als zwei Jahrzehnte auf dem Weg zur größten deutschen Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer begleitete.

Durch seine Sendungen „Aktenzeichen XY …ungelöst“ und „Vorsicht, Falle!“ zeigte sich ihm sehr deutlich, dass es seinerzeit in Deutschland um die Situation von Kriminalitätsopfern nicht zum Besten stand. Hierin erkannte er seine Lebensaufgabe.

„Eduard Zimmermann hat mit Gründung des WEISSEN RINGS einen Meilenstein in der deutschen Rechtsgeschichte gesetzt. In einer Zeit, in der so gut wie kein öffentliches Bewusstsein für Opferbelange zu erkennen war, erinnerte er die Gesellschaft nachhaltig an ihre Verantwortung gegenüber den Opfern von Kriminalität und Gewalt,“ so der Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS, Prof. Dr. Reinhard Böttcher.

Missstände in der Opfersituation nicht nur aufzuzeigen, sondern mit vehementen persönlichen Einsatz ein Umdenken auch gegen manche Widerstände konsequent zu verfolgen, war einer der Stärken von Eduard Zimmermann, der als Pionier des Opferhilfegedankens Wertvolles geleistet hat. „Einen solchen Sichtwechsel ungeachtet des herrschenden Zeitgeistes herbeizuführen, verdient Respekt und Anerkennung, so Böttcher weiter.

Stets auch den Blick auf eine dringend notwendige Kriminalprävention gerichtet, machte Zimmermann

den Verein aus kleinsten Anfängen sehr bald zu einem anerkannten Partner für all jene, die in Politik, Justiz und Verwaltung die gesellschaftspolitische Bedeutung des Opferschutzes erkannt hatten.

Im Jahre 1994 zog sich Zimmermann als Vorsitzender und danach als Ehrenvorsitzender mehr und mehr aus der aktiven Vereinsarbeit zurück. Im Jahre des 30-jährigen Bestehens des WEISSEN RINGS wurde Eduard Zimmermann zusammen mit weiteren Gründungsmitgliedern vom Bundesvorstand des Vereins die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Bei den Feierlichkeiten im Deutschen Bundestag zeigte er sich sichtbar bewegt, dass aus seiner Idee ein solcher Verein entstanden ist. Der WEISSE RING verliert mit ihm jemanden, der von tiefstem Herzen davon überzeugt war, dass Opferschutz nicht bloß ein Lippenbekenntnis bleiben darf.

„Viele unserer rund 56.000 Mitglieder verbinden den Namen Eduard Zimmermann untrennbar mit den Zielen und der Arbeit des WEISSEN RINGS. Er hat den Opfern ein Gesicht gegeben und damit ein bleibendes Zeichen humanitärer Verantwortung gesetzt“, so Vereinssprecher Helmut K. Rüster.

Bis heute konnte der WEISSE RING hunderttausenden Opfern Beistand und Hilfe leisten, dann, wenn sie am Dringendsten gebraucht wird. Für Opferbetreuungsmaßnahmen einschließlich direkter materieller Hilfen wurden mehr als 152 Mio. Euro bereitgestellt. Mehr als 34 Mio. Euro flossen in die Kriminalitätsvorbeugung und 48 Mio. Euro wurden für das öffentliche Eintreten für Opferbelange eingesetzt.

Ganz wie Eduard Zimmermann es sich immer gewünscht hatte, kämpft der WEISSE RING an allen Fronten für eine Verbesserung der Situation von Kriminalitätsopfern und ihrer Angehörigen. 3.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 420 Außenstellen bundesweit verneigen ihr Haupt vor Eduard Zimmermann.

Eine große Stütze war für ihn bis zuletzt seine Tochter Sabine. Ihr und seinen nächsten Angehörigen gehört in diesen Tagen unser tiefes Mitgefühl, so Prof. Dr. Reinhard Böttcher im Namen des Bundesvorstandes sowie aller ehrenamtlich wie hauptamtlich tätigen Mitarbeiter des WEISSEN RINGS.

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