LOL und ROFL – was Yahoo! Nutzer bei der E-Mail-Kommunikation am meisten nervt

München (ots) – Eine Umfrage von Yahoo! Deutschland zeigt: Abkürzungen und Ketten-E-Mails sind störend, die Privatsphäre ist den Nutzern sehr wichtig
Jeder tut es nahezu täglich – E-Mails schreiben. Beruflich wie privat ist die elektronische Post heute eines der meist genutzten Kommunikationsmittel. Knapp 300 Millionen Menschen weltweit nutzen allein Yahoo! Mail, in Deutschland sind es 4,5 Millionen
(1). Milliarden von E-Mails werden hier täglich verschickt und empfangen. Doch freut man sich immer über neue Nachrichten im Posteingang? Yahoo! wollte wissen, welche schlechten Angewohnheiten in der E-Mail-Kommunikation die User am meisten stören
(2): Beruflich wie im Alltag sind das vor allem Ketten-E-Mails, falsche Rechtschreibung oder auch unverständliche Abkürzungen aus der SMS-Sprache, auch Akronyme genannt.
Den höchsten Nervfaktor weisen eindeutig Rund- und Ketten-E-Mails auf. Knapp 64 Prozent der Befragten reagieren bei ihren privaten E-Mails fast allergisch darauf, im beruflichen Leben macht diese Art von Post circa 45 Prozent das Leben schwer. An zweiter Stelle werden sowohl persönlich (40 Prozent) als auch im Berufsleben (34 Prozent) unverständliche Abkürzungen wie LOL oder ROFL genannt. Wirft man einen Blick auf die Umfrageergebnisse in Großbritannien, ergibt sich ein ähnliches Bild. Auch hier sind die E-Mail-Nutzer von Abkürzungen (22 Prozent) und Massen-E-Mails (16 Prozent) genervt. Darüber hinaus wollen 15 Prozent der Engländer nicht von Großbuchstaben „angeschrien“ werden. An die eigene Nase fassen, wollen sich aber die wenigsten Nutzer: In Deutschland geben 62 Prozent der Befragten an, sich im Arbeitsleben keine der genannten Schnitzer zu erlauben, im Privatleben sind es immerhin 46 Prozent.
Privatsphäre wird gewahrt
Auf die Frage „Haben Sie schon einmal private E-Mails von anderen Personen gelesen?“ antwortet mit 81 Prozent doch die große Mehrheit mit einem klaren „Nein“. Die Privatsphäre ist für die Yahoo! Nutzer also ein hohes Gut. Nur 16 Prozent geben zu, schon einmal im Posteingang des Partners oder von Familienmitgliedern gestöbert zu haben. Bei anderen Kommunikationsmitteln sind User weniger befangen: 41 Prozent der Befragten haben am wenigsten Hemmungen, einen Blick auf eine nicht an sie adressierte Postkarte zu werfen, eine SMS würden 31 Prozent lesen.

München (ots) – Eine Umfrage von Yahoo! Deutschland zeigt: Abkürzungen und Ketten-E-Mails sind störend, die Privatsphäre ist den Nutzern sehr wichtig

Jeder tut es nahezu täglich – E-Mails schreiben. Beruflich wie privat ist die elektronische Post heute eines der meist genutzten Kommunikationsmittel. Knapp 300 Millionen Menschen weltweit nutzen allein Yahoo! Mail, in Deutschland

sind es 4,5 Millionen

(1). Milliarden von E-Mails werden hier täglich verschickt und empfangen. Doch freut man sich immer über neue Nachrichten im Posteingang? Yahoo! wollte wissen, welche schlechten Angewohnheiten in der E-Mail-Kommunikation die User am meisten stören

(2): Beruflich wie im Alltag sind das vor allem Ketten-E-Mails, falsche Rechtschreibung oder auch unverständliche Abkürzungen aus der SMS-Sprache, auch Akronyme genannt.

Den höchsten Nervfaktor weisen eindeutig Rund- und Ketten-E-Mails auf. Knapp 64 Prozent der Befragten reagieren bei ihren privaten E-Mails fast allergisch darauf, im beruflichen Leben macht diese Art von Post circa 45 Prozent das Leben schwer. An zweiter Stelle werden sowohl persönlich (40 Prozent) als auch im Berufsleben (34 Prozent) unverständliche Abkürzungen wie LOL oder ROFL genannt. Wirft man einen Blick auf die Umfrageergebnisse in Großbritannien, ergibt sich ein ähnliches Bild. Auch hier sind die E-Mail-Nutzer von Abkürzungen (22 Prozent) und Massen-E-Mails (16 Prozent) genervt. Darüber hinaus wollen 15 Prozent der Engländer nicht von Großbuchstaben „angeschrien“ werden. An die eigene Nase fassen, wollen sich aber die wenigsten Nutzer: In Deutschland geben 62 Prozent der Befragten an, sich im Arbeitsleben keine der genannten Schnitzer zu erlauben, im Privatleben sind es immerhin 46 Prozent.

Privatsphäre wird gewahrt

Auf die Frage „Haben Sie schon einmal private E-Mails von anderen Personen gelesen?“ antwortet mit 81 Prozent doch die große Mehrheit mit einem klaren „Nein“. Die Privatsphäre ist für die Yahoo! Nutzer also ein hohes Gut. Nur 16 Prozent geben zu, schon einmal im Posteingang des Partners oder von Familienmitgliedern gestöbert zu haben. Bei anderen Kommunikationsmitteln sind User weniger befangen: 41 Prozent der Befragten haben am wenigsten Hemmungen, einen Blick auf eine nicht an sie adressierte Postkarte zu werfen, eine SMS würden 31 Prozent lesen.

Top 5 der nervigsten E-Mail-Angewohnheiten:

E-Mail-Gewohnheit Privat Beruflich
Rund-/Ketten-E-Mails 64 Prozent 45 Prozent
Unverständliche Abkürzungen    40 Prozent 34 Prozent
Endlose E-Mails, bei denen     36 Prozent 30 Prozent
sich Antwort an Antwort reiht
E-Mails ungefragt              35 Prozent                28 Prozent
weiterleiten
Falsche Rechtschreibung 32 Prozent 32 Prozent

„Im Umgang mit elektronischer Post sollten wie in der realen Kommunikation gewisse Standards und Regeln eingehalten werden“, betont Andreas Krawczyk, Chefredakteur von Yahoo! Deutschland. „Eine der großen Gefahren ist auch, zu schnell auf den Senden-Button zu drücken, deswegen sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass E-Mails zwar schnell getippt sind, aber auch sehr lange gespeichert werden können.“

Wer sicher gehen will, immer den richtigen Ton zu treffen, findet im Blog von Yahoo! Mail (http://www.yahooblog.de/) zehn Tipps für die korrekte E-Mail-Kommunikation. „Mit dem E-Mail-Knigge möchten wir den Menschen einfach ein paar Empfehlungen an die Hand geben, die wir auf Basis des Feedbacks unserer Nutzer zusammengestellt haben. Korrektes E-Mailen ist eigentlich ganz einfach“, so Andreas Krawczyk weiter.

Übrigens: Knapp ein Viertel der Befragten nutzt seit mehr als zehn Jahren die Möglichkeiten der E-Mail-Kommunikation. Rund die Hälfte der Nutzer besitzt einen privaten (47 Prozent) und einen beruflichen E-Mail-Account (45 Prozent), wobei diese von fast zwei Dritteln der Nutzer getrennt voneinander genutzt werden. Ein Viertel der Befragten gibt an, dass ihre Verwendung von elektronischer Post in den nächsten 12 Monaten ansteigen wird, der Großteil (70 Prozent) meint jedoch, sie bleibe gleich. Ob viele E-Mails oder nicht – wichtig ist, auch in der Online-Kommunikation die Form zu wahren, und nervige und unhöfliche Angewohnheiten zu vermeiden. Denn die versendeten Nachrichten sollen gerne gelesen werden und nicht direkt im Mülleimer landen.

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