Meinung: Piraten ohne Medienkompetenz

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Photo: Christoph Müller-Girod

In den letzten Tagen habe ich durch persönliche Gespräche beinahe etwas wie Sympathie für die junge, aufstrebende und total hippe Piratenpartei empfunden. Die Grünen, ja, die seien ja auch so chaotisch gewesen und überhaupt, das habe ja auch gedauert bis die angekommen wären und überhaupt, was war das für ein Skandal als die damals alle strickten und die Sonnenblumen und so… Man solle doch bitte mal abwarten bevor man ein endgültiges Urteil fälle. Das Abwarten hat sich gelohnt, denn spätestens seit heute ist klar, dass die Piraten zwar total netzaffin sein mögen, aber das Wissen offenbar nicht anwenden können. Es genügt den Namen der „Jungen Freiheit“ bei Google einzugeben um zu dem Ergebnis zu kommen, dass diese Zeitung einen sehr rechten Themenbereich abdeckt. Schon auf der ersten Seite übrigens finden sich die passenden Ergebnisse dazu:

  • Die Junge Freiheit ist eine deutsche Wochenzeitung für Politik und Kultur. Sie versteht sich als unabhängiges, konservatives Medium. Einige Politikwissenschaftler ordnen sie als Sprachrohr der „Neuen Rechten“ mit einer „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion zwischen demokratischem Konservatismus und Rechtsextremismus ein.
    So die Wikipedia.
  • Die Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) war und ist stets bemüht, sich durch Gesprächspartner, die politisch neutral oder Politiker der demokratischen Parteien sind, ein reputierliches Image zu schaffen. Damit will die Junge Freiheit, die Eigenangaben zufolge in einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheint, nicht zuletzt den Geruch der Rechtslastigkeit durch den Anschein überparteilicher Seriosität übertünchen.
    Netz-gegen-Nazis

Sicherlich sind in der Vergangenheit auch seriöse Politiker anderer Parteien auf das Image der Jungen Freiheit hereingefallen – aber auch das wäre mit einem einfachem Suchbegriff zu finden gewesen und ist kein Argument dafür, dass Andreas Popp der Jungen Freiheit ein Interview gewährte. Das hätte man mit einem Griff zu Google und Wikipedia hinbekommen können.

Andreas Popp, der Vize-Bundesvorsitzende der Partei, hat also auch tatsächlich gegoogelt wie er in einer Erklärung verlauten lässt. Er hat sogar den Wikipedia-Artikel zur Jungen Freiheit gelesen – und schreibt dazu folgendes:

Ich hab also nochmal den Wikipedia-Artikel zu der Zeitung gelesen und dachte mir dann, wenn sogar Ephraim Kishon da ein Interview gibt, dann ist es wohl sicherer es doch zurückzuschicken anstatt zu riskieren, dass er das alte nimmt.

Hat man den Wikipedia-Eintrag zur Jungen Freiheit schlagartig verändert, dass Andreas Popp soetwas schreiben könnte fragt man sich da sofort – intelligente, internetaffine Politiker sollten doch eigentlich in der Lage sein einen Text sorgfältig und in Gänze zu lesen. Die Antwort: Offenbar nicht. Andreas Popp hat es überlesen, dass mit der Expertenansicht im Wikipedia-Text. Dafür hat er sich entschuldigt und er wird folgendes tun:

Ich hab jetzt schon entschieden, dass ich Interviewanfragen nur noch über die Pressestelle laufen lasse, insbesondere wenn ich die Interviewer nicht kenne.

Man darf sich jetzt allen Ernstes fragen, warum der Vize-Bundesvorsitzende a) das nicht eher getan hat, b) diese offensichtlich auch nicht über seine Erklärung hat drüberlesen lassen. Denn Auskünfte der Art, er habe nach 3 Tagen Schlafmangel das erste Transkript nicht richtig würdigen können sagen schon viel aus. Chris, einer der beiden Blogger von FIXMBR bringts passend auf den Punkt, dem ist nichts weiter hinzuzufügen:

Es ist für mich als politisch interessierten und sozial engagierten Menschen unmöglich, eine Partei zu wählen, bei der der Vize-Bundesvorsitzende nach einem, um es diplomatisch auszudrücken, naiven Fehler zugibt, es musste erst einmal die Wikipedia zu Rate ziehen – vom Wahlprogramm light ganz zu schweigen.

13 thoughts on “Meinung: Piraten ohne Medienkompetenz

  1. Wenn man kein Interview in der „Jungen Freiheit“ geben darf, dann darf man auch keins in der „Jungen Welt“ geben, denn die ist mindestens so links wie die „Junge Freiheit“ rechts – aber da hätte keiner gemeckert. Außerdem: wenn ein CDU-Politiker in Interview in der TAZ gibt, heißt das ja wohl auch nicht, dass er mit der TAZ übereinstimmt, oder?
    Demokratie und Pressefreiheit musst du wohl noch lernen – arm …

  2. Christian Heiko Spließ Di, 15 Sep 2009 at 09:30:14 - Author

    Er hat das Interview aber nicht der „Jungen Welt“ gegeben – bei der ich auch gemeckert hätte übrigens – sondern der „Jungen Freiheit“. Darum geht es aber nicht: Es geht um die Sorgfaltspflicht die man als Politiker einer Partei hat. Das ist weit mehr als nur eben mal einen Wikipedia-Artikel flüchtig durchzulesen und dann eine peinliche Erklärung hinterherzuschieben. Und nach all denjenigen, die auf die „Junge Freiheit“ hereingefallen sind hätte man wissen können woher der Wind in der dortigen Redaktion weht.

  3. IMHO wäre es unprofessionell gewesen, einer zeitung ein Interview zu verweigern, nur weil einem die Zeitung nicht gefällt.
    Falls Andreas in dem Interview irgendetwas verwerfliches gesagt hätte, könnte man ihm das vorwerfen. Aber nicht, das er das Interview gegeben hat!

  4. Christian Heiko Spließ Di, 15 Sep 2009 at 13:07:31 - Author

    Zitat aus dem Spreeblick-Blog und damit solls von meiner Seite auch gut sein zu dem Thema, treffender gehts nämlich nicht:

    „Natürlich begibt man sich, wenn man der JF ein Interview gibt, in die Gesellschaft von Nazis. Udo Voigt war ein Interviewpartner, de Benoist schreibt regelmäßig da, früher durfte das auch mal Andreas Mölzer. Dass ihre Mitarbeiter mitunter Rechtsextremisten seien, ist mehr als nur eine bloße Vermutung. Vollends klar wird die Sache, wenn man sich die Anzeigenpolitik des Blattes anschaut. […] Es reicht nicht, ein paar Punkte unter ein Programm zu schreiben, das sich ausschließlich mit Online-Bürgerrechten befasst, und schon ist man eine Partei. Das grundsätzliche Problem der Piraten ist, dass sie in weiten Teilen den Eindruck vermitteln, sie wollten keine Politik machen.“

  5. Thomas Rodenbücher Di, 15 Sep 2009 at 13:40:54 -

    Politik ist kein Hobby, sondern ein Beruf. Und das jahrelange ausfüllen des Klassensprecheramtes befähigt noch lange nicht eine Partei zu gründen.

    In diesem Sinne

  6. In der JF schreiben regelmäßig hochangesehene Autoren der deutschen Presse- und Medienlandschaft:

    Peter Scholl-Latour
    Klaus Peter Krause (langjähriger leitender FAZ-Redakteur)
    Karl Feldmeyer (langjähriger FAZ-Parlamentskorrespondent)
    Franz Alt (Leiter und Moderator der ARD-Sendung „Report“)
    Hans Apel (SPD, u.a. Bundesverteidigungsminister)
    Prof. Wolfgang Ockenfels (Theologie-Professor in Trier)
    Peter Kuntze (1968 bis 1997 Redakteur bei der Süddeutschen)
    Prof. G. Gillessen (ehemals FAZ)
    Frederick Forsyth (Bestseller-Autor)
    Prof. Karl Albrecht Schachtschneider
    Norbert Geis (MdB für die CSU, mit eigener Kolumne)
    Prof. Dr. Dres. h. c. Karl Doehring
    Günter Zehm (ehemaliger stellv. Chefredakteur der ‘Welt’)

    Hinzu kommen etliche CDU- und SPD-Politiker, die zumindest schon Gastartikel in der JF veröffentlicht haben.

    Zu den regelmäßigen Autoren der JF gehört im übrigen auch der ehemalige Generalbundesanwalt Alexander von Stahl (FDP). Von Stahl war es auch, der die JF bei der erfolgreichen (!) Klage gegen den Verfassungsschutz beim BVerfG vertreten hat. Das Urteil der BVerfG wurde 2005 auch von anderen Zeitungen als Sieg für die „Pressefreiheit“ gefeiert.

    Die Behauptung, daß die JF die meisten ihrer prominenten Interviewpartner übertölpelt habe, ist Blödsinn. So sagte beispielsweise Egon Bahr über sein Interview mit der JF:

    „Ich habe die Zeitung über Monate ein bißchen verfolgt, fand sie interessant, intelligent, rechtskonservativ –aber nicht nazistisch– und habe gedacht, nachdem ich auch gesehen habe, daß sie auch den 20. Juli fabelhaft behandelt haben, einschließlich der dortigen Sozialdemokraten, ich könnte ein Interview geben. Mir kommt es doch auf den Inhalt an! Ich sehe mit Entsetzen, daß man sich darauf beschränkt, zu diskutieren, ob ich der Zeitung ein Interview hätte geben sollen.“

    Ähnlich äußerte sich Kishon:

    „Ihr niveauvolles Blatt ist nicht radikal, es ist nicht einmal, was man ‘rechts’ nennt, sonst hätte ich Ihnen kein Interview gegeben. Sie sind ‘rechtsgerichtet’, weil Sie nicht linksgerichtet sind.“

    Auch dem bekannten Politik-Professor Werner Patzelt, der der JF in der Vorwoche ein Interview gegeben hat, kann man wohl kaum Unkenntnis unterstellen. Ebenso nicht Michel Friedman, Charlotte Knobloch oder Hans-Olaf Henkel, der auch gelegentlich Kommentare in der JF veröffentlicht.

    Ja, die JF hat auch Udo Voigt von der NPD interviewt! Wer dieses Interview allerdings mal ganz liest, der stellt fest, daß die JF keine Hofberichterstattung für die NPD betrieben, sondern deren Vorsitzenden vielmehr als das entlarvt hat, was er ist: ein Rechtsextremist. Die JF hat in diesem Interview das gemacht, wovon die anderen immer nur reden: Sie hat Voigt demaskiert. (Im übrigen hat auch die ARD Voigt schon häufig interviewt. Ist deshalb auch die ARD ein No-Go-Medium für Euch)

    Die JF grenzt sich klar vom Rechtsextremismus ab. Chefredakteur Dieter Stein sagte vor 2 Jahren klipp und klar: „Wer sich der Vergangenheit nicht stellt, kann kein Patriot sein.“ Dazu paßt es dann im übrigen auch, daß die JF umfangreicher als jede andere Zeitung den Hitler-Attenäter Stauffenberg in Ehren hält.

    Ich finde es erschreckend, daß die Piraten, die sich ja Freiheit auf die Fahnen schreiben, sich in dieser Sache vorgefertigten Denkmustern unterwerfen und völlig mit dem Strom schwimmen. Man bezieht sich auf den tendenziösen Wikipedia-Artikel und läßt außer acht, daß bei Wikipedia nicht derjenige „gewinnt“, der die objektive Wahrheit schreibt bzw. dieser recht nahe kommt, sondern diejenigen, die am lautesten schreien.

    Es ist schon bezeichnend, „dass die „Piraten“ einerseits ein umfassendes Recht auf Freiheit propagieren, sich nun aber selbst nicht daran halten: „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der ,Gerechtigkeit‘, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ,Freiheit‘ zum Privilegium wird.“ (Rosa Luxemburg)“ (letzter Abschnitt zitiert von
    der Webseite „Endstation Rechts“)

  7. @Beppo

    Bitte keine Argumente hier. Man hat sich darauf festgelegt in der deutschen Bloglandschaft eine Position gegen die Piraten zu beziehen. Am Anfang waren sie ja noch ganz Hip und en vouge, aber jetzt ist das alles wieder Schnee von gestern, es gibt sie ja schon so lange, da kann man sie fast schon zu den etablierten Zählen, der Reiz des neuen ist verflogen. Und außerdem kann man das als deutscher Blogger, der was auf sich hält den Piraten ja auch nicht gönnen. Man hat sie ja quasi im Alleingang groß und populär gemacht und jetzt sind sie schon berühmter als man selber und haben sogar schon mehr Anhänger! Schon ein bisschen dreist.
    Ich mein dann gehört auch nicht sooo viel Doppelmoral dazu einfach mal komplett zu ignorieren, was die etablierten Parteien am Ruder der Macht da so treibern mit Zensur-, Sicherheits- und Präventivgestzen, Kritik daran ist ja auch sowas von von gestern, nein heute hängt man sich lieber an Kleinigkeiten auf, wie -„oh mein Gott, irgendwer von dem man noch nie gehört hat, hat ein Interview mit dieser einen Zeitung, moment jetzt erst mal bei Wikipedia gucken was das überhaupt ist, ach so KÖNNTE ja rechts sein [blablabla]“. Ja das ist Qualitätsjournalismus wie ich ihn mir von der deutschen Bloglandschaft wünsche, den etablierte Medien wie Zeitungen und Co. einfach nicht bringen können. Danke dafür.

  8. Sehr bezeichnend ist, dass der auf dem Foto geistlos lachende Blogger so tut, als ob er sich bisher überlegt hätte, Piraten zu wählen, aber dieser „Skandal“ ihm jetzt die Augen geöffnet hätte – dabei prangt auf seiner Seite das Grünen-Werbebanner noch dicker als sein zuegegeben sehr speckiges Gesicht …

    • Christian Heiko Spließ Mi, 16 Sep 2009 at 09:35:23 - Author

      Sehr bezeichnen ist, dass manche Leute noch nicht mal die Wirkungsweise von „Google Ads“ verstehen. 😉 Ansonsten: Wenn keine sachlichen Argumente da sind wird man halt persönlich und disqualifiziert sich damit selbst. Gelle?

  9. „Er hat das Interview aber nicht der “Jungen Welt” gegeben – bei der ich auch gemeckert hätte übrigens“ — aha, und wieso hat dann NIEMAND gemeckert, als vor 2 Wochen der frischgewählte Piratenstadtrat von Münster der „Jungen Welt“ ein Interview gab? (Titel: „Also ich bin weder links noch rechts“) Die „Junge Welt“ ist übrigens laut Verfassungsschutz klar linksextrem, die „Junge Freiheit“ NICHT rechtsextrem …
    Sind die Piraten jetzt links- und rechtsradikal gleichzeitig? Ist es verwerflich, sowohl rechten als auch linken Lesern die eigenen grundgesetztreuen Ansichten nahezubringen (beide Piraten haben sich in den Interviews der jeweiligen politischen Richtung der Blätter in keinster Weise angebiedert)
    Ich glaub mal, die Pressefreiheit ist in diesem Land wirklich bedroht … armes Deutschland!
    Wenn man dann noch die LinksideologIN Julia Seeliger von der TAZ dazu liest, wird einem endgültig schlecht…
    Aber anyway – KLARMACHEN ZUM ÄNDERN! JETZT ERST RECHT! DIESES LAND BRAUCHT MEHR MEINUNGSFREIHEIT!

  10. Thomas Rodenbücher Mi, 16 Sep 2009 at 15:16:14 -

    Liebe Anhänger einer nette Idee namens Piratenpartei:

    Warum müsst ihr eigentlich immer persönlich werden, wenn es in der eigenen Argumentation grade eng wird? Was hat das Grinsen eines Bloggers in der Wertigkeit einer Aussage verloren?
    Doch zurück zur netten Idee genannt Piratenpartei. Ihr glaubt also es gibt eine Verschwörung der deutschen Bloggerszene gegen die Piraten??? Ohjemine, sowas nennt man in medizinischen Fachkreisen Paranoia, gepaart mit Schizo und Phrenie. Nein, liebe Piraten, ihr wart die Idealbesetzung zum Füllen des jährlichen Sommerlochs. Euer gebetsmühlenartiges Herunterrasseln der vermeintlichen Unschuldsvermutung gegen den kinderpornosammelnden Jörg Tauss, euer Wahlkampf über den Telefonanschluss von eben jenen Jörg Tauss, euer blindwütiges und reflexartiges Posten gegen jede Kritik ist einfach nur der Ausdruck eurer Hilflosigkeit. Politik spielt man nicht und ist sie ist auch keine Veranstaltung für Laiendarsteller.
    Der Höhepunkt eurer politischen Desorientierung ist aber die Meldung, die grade über den Ticker ging:
    „Die Piratenpartei Deutschland lädt zu einer Pressekonferenz, um
    wesentliche Forderungen für den Fall einer Regierungsbeteiligung
    vorzustellen.“
    Liebe Piraten, der permanente, unkontrollierte Konsum von Stimmungsaufhellern kann, wie man bei euch leicht erkennt, zu realitäsverlustartigen Syntomen führen.
    So, und jetzt geht euch trollen, schießt von mir aus auch gegen Rodenbücher, ip69, und andere Sachen, die schon so alt sind, dass sie keinen mehr interessieren. Ach übrigens: Laut des Portals DerWesten.de, der sich der Gelsenkirchener Abteilung von euch gewidmet hat – heute online – gabs dann noch folgendes: „Wir wollen nur Positionen ansprechen, mit den wir uns ausführlich befasst haben”, sagt Fabian Hoff (26)“
    Erst denken, dann nochmal denken, dann schreiben – aber von Netiquette habt ihr anscheinend auch keine Ahnung, denn die steht im Parteiprogramm von euch ebensowenig drin wie andere Dinge. Aber schön, dass wir drüber geredet haben. Viel Spaß im realen Leben.

    In Liebe euer Nichtwähler Thomas

  11. Ich finde diese ganze Aufregung lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Meint man nun das Haar hier in der Suppe suchen zu müssen?
    Was ist mit den anderen Polit-Skandalen. Klar, kann sich Popp diesen Fehler anrechnen lassen und was wird er tun müssen, aber hier die Hexenverbrennung auszurufen ist mehr als populistisch.

    Des einen Freud ist des anderen Leid.

    Sommerloch???