Kinder, die „emotional kompetent“ sind, haben später viele Vorteile

pauen3München (ots) – 15. September 2009 – Mit einem Lächeln fängt alles an: die wichtigste Beziehung unseres Lebens, die zu unseren Eltern. Wie wir später mit Angst, Wut, Stolz oder Freude umgehen, entscheidet sich in den ersten Lebensjahren – in diesem Zusammenhang ist die Emotionsforschung in letzter Zeit immer wichtiger geworden. Für ihre aktuelle Ausgabe (ab morgen im Handel) sprach die Zeitschrift ELTERN mit der Heidelberger Expertin Prof. Sabina Pauen.
„Es stimmt: Kinder, die ‚emotional kompetent‘ sind, haben seltener soziale Probleme und lernen oft besser“, sagt die Entwicklungspsychologin in dem Interview. „Sie haben mehr Durchhaltevermögen, können Misserfolge besser wegstecken und sich besser motivieren.“
Aber ein Baby kennt sich in der Gefühlswelt von uns Menschen noch nicht aus. Es muss erst lernen, wie unterschiedlich sich Emotionen anfühlen, wie man sie ausdrückt und wie man die Reaktionen der Umwelt
richtig einordnet. Prof. Pauen: „Gefühle entfalten sich immer im Wechselspiel, also dadurch, dass Mütter und Väter die Mimik und Körpersprache ihres Babys aufmerksam beobachten und deuten. Und dann reagieren. Die Babys integrieren diese Reaktionen in ihr Gefühlskonzept und entwickeln sich dadurch emotional weiter.“
Schulkinder kann man nach ihren Gefühlen befragen, Babys aber nicht. Prof. Pauen erklärt in ELTERN, wie die Forscher herausfinden, was in einem Baby emotional vorgeht: „Es gibt eine Reihe von körperlichen Werten. Wir können zum Beispiel den Herzschlag messen oder auch den Cortisolgehalt im Blut feststellen. Viel Cortisol ist ein Zeichen für Stress und Angst. Oder der Mund: Schmollmund? Mundwinkel nach oben? Lippen ganz gerade? Aufschlussreich ist auch die Nuckelfrequenz – ändert sich die Stimmung des Babys, nuckelt es schneller oder langsamer.“

pauen3München (ots) – 15. September 2009 – Mit einem Lächeln fängt alles an: die wichtigste Beziehung unseres Lebens, die zu unseren Eltern. Wie wir später mit Angst, Wut, Stolz oder Freude umgehen, entscheidet sich in den ersten Lebensjahren – in diesem Zusammenhang ist die Emotionsforschung in letzter Zeit immer wichtiger geworden. Für ihre aktuelle Ausgabe (ab morgen im Handel) sprach die Zeitschrift ELTERN mit der Heidelberger Expertin Prof. Sabina Pauen.

„Es stimmt: Kinder, die ‚emotional kompetent‘ sind, haben seltener soziale Probleme und lernen oft besser“, sagt die Entwicklungspsychologin in dem Interview. „Sie haben mehr Durchhaltevermögen, können Misserfolge besser wegstecken und sich besser motivieren.“

Aber ein Baby kennt sich in der Gefühlswelt von uns Menschen noch nicht aus. Es muss erst lernen, wie unterschiedlich sich Emotionen anfühlen, wie man sie ausdrückt und wie man die Reaktionen der Umwelt

richtig einordnet. Prof. Pauen: „Gefühle entfalten sich immer im Wechselspiel, also dadurch, dass Mütter und Väter die Mimik und Körpersprache ihres Babys aufmerksam beobachten und deuten. Und dann reagieren. Die Babys integrieren diese Reaktionen in ihr Gefühlskonzept und entwickeln sich dadurch emotional weiter.“

Schulkinder kann man nach ihren Gefühlen befragen, Babys aber nicht. Prof. Pauen erklärt in ELTERN, wie die Forscher herausfinden, was in einem Baby emotional vorgeht: „Es gibt eine Reihe von körperlichen Werten. Wir können zum Beispiel den Herzschlag messen oder auch den Cortisolgehalt im Blut feststellen. Viel Cortisol ist ein Zeichen für Stress und Angst. Oder der Mund: Schmollmund? Mundwinkel nach oben? Lippen ganz gerade? Aufschlussreich ist auch die Nuckelfrequenz – ändert sich die Stimmung des Babys, nuckelt es schneller oder langsamer.“

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