Angleichung der Lebensverhältnisse ist für viele Deutsche „nicht absehbar“

Stuttgart (ots) – Die 30- bis -49-Jährigen sind besonders skeptisch – DAHEIM in Deutschland veröffentlicht exklusive Umfrage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls
Selbst 20 Jahre nach dem Mauerfall kann von einem Einheitsgefühl der Deutschen noch nicht die Rede sein. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin DAHEIM in Deutschland empfinden nur zwölf Prozent der Menschen, dass in den neuen und alten Bundesländern mittlerweile die gleichen Lebensverhältnisse herrschen. Elf Prozent gehen davon aus, dass dieser Zustand in fünf Jahren erreicht ist, weitere 23 Prozent vermuten, dass es noch sechs bis zehn Jahre dauern wird. Die relative Mehrheit, nämlich 29 Prozent der Bürger, gab in der Umfrage aber an, die wirkliche Angleichung der Lebensverhältnisse sei „noch nicht absehbar“. Bei der selben Umfrage vor fünf Jahren hatte dieser Wert bei 27 Prozent gelegen.
Vor allem im Osten gehen die Menschen davon aus, dass es noch mehr als 15 Jahre dauern wird, bis gleichwertige Lebensverhältnisse wie im Westen existieren. Dabei ist die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen besonders skeptisch. Wie DAHEIM  in Deutschland  in seiner Oktober/November-Ausgabe aus Anlass des Mauerfalls
vor 20 Jahren berichtet, hat die exklusive Umfrage zugleich gezeigt, dass die Vorteile der Wiedervereinigung bundesweit inzwischen größer eingeschätzt werden als noch im Jahr 2004.
So nahm im Osten die Zahl der Bürger, die an ein besseres Leben ohne Wiedervereinigung glauben, von 28 auf 18 Prozent ab. Am stärksten hat sich die Einstellung bei der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen positiv gewandelt: Während im Jahr 2004 noch 36 Prozent angaben, ihr Leben wäre ohne die Einheit schlechter, sind es jetzt 48 Prozent, die dank der Wiedervereinigung wieder eine Zukunftsperspektive sehen.
Hingegen gibt es noch immer eine klare Grenze zwischen alten und neuen Bundesländern, wenn es um das Thema Umzug geht. Die Mehrheit der Bürger im Westen – nämlich 55 Prozent, kann sich ein Leben im Osten nicht vorstellen. Genau umgekehrt ist der Wert, wenn man die Menschen im Osten fragt. Dort gaben 52 Prozent an, sie könnten sich einen Umzug in die alten Bundesländer sehr wohl vorstellen.
Besonders auffällig: Im Osten sinkt die Umzugsbereitschaft mit zunehmendem Alter. Bei den 14- bis 29 Jährigen können sich 70 Prozent ein Leben im Westen vorstellen, bei den 40- bis 49-Jährigen sind es noch 59 Prozent, bei den über 60-Jährigen fällt der Wert aber auf nur noch 41 Prozent. Im Westen ist die Mobilität dagegen kaum vom Alter abhängig.

Stuttgart (ots) – Die 30- bis -49-Jährigen sind besonders skeptisch – DAHEIM in Deutschland veröffentlicht exklusive Umfrage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls

Selbst 20 Jahre nach dem Mauerfall kann von einem Einheitsgefühl der Deutschen noch nicht die Rede sein. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin DAHEIM in Deutschland empfinden nur zwölf Prozent der Menschen, dass in den neuen und alten Bundesländern mittlerweile die gleichen Lebensverhältnisse herrschen. Elf Prozent gehen davon aus, dass dieser Zustand in fünf Jahren erreicht ist, weitere 23 Prozent vermuten, dass es noch sechs bis zehn Jahre dauern wird. Die relative Mehrheit, nämlich 29 Prozent der Bürger, gab in der Umfrage aber an, die wirkliche Angleichung der Lebensverhältnisse sei „noch nicht absehbar“. Bei der selben Umfrage vor fünf Jahren hatte dieser Wert bei 27 Prozent gelegen.

Vor allem im Osten gehen die Menschen davon aus, dass es noch mehr als 15 Jahre dauern wird, bis gleichwertige Lebensverhältnisse wie im Westen existieren. Dabei ist die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen besonders skeptisch. Wie DAHEIM  in Deutschland  in seiner Oktober/November-Ausgabe aus Anlass des Mauerfalls

vor 20 Jahren berichtet, hat die exklusive Umfrage zugleich gezeigt, dass die Vorteile der Wiedervereinigung bundesweit inzwischen größer eingeschätzt werden als noch im Jahr 2004.

So nahm im Osten die Zahl der Bürger, die an ein besseres Leben ohne Wiedervereinigung glauben, von 28 auf 18 Prozent ab. Am stärksten hat sich die Einstellung bei der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen positiv gewandelt: Während im Jahr 2004 noch 36 Prozent angaben, ihr Leben wäre ohne die Einheit schlechter, sind es jetzt 48 Prozent, die dank der Wiedervereinigung wieder eine Zukunftsperspektive sehen.

Hingegen gibt es noch immer eine klare Grenze zwischen alten und neuen Bundesländern, wenn es um das Thema Umzug geht. Die Mehrheit der Bürger im Westen – nämlich 55 Prozent, kann sich ein Leben im Osten nicht vorstellen. Genau umgekehrt ist der Wert, wenn man die Menschen im Osten fragt. Dort gaben 52 Prozent an, sie könnten sich einen Umzug in die alten Bundesländer sehr wohl vorstellen.

Besonders auffällig: Im Osten sinkt die Umzugsbereitschaft mit zunehmendem Alter. Bei den 14- bis 29 Jährigen können sich 70 Prozent ein Leben im Westen vorstellen, bei den 40- bis 49-Jährigen sind es noch 59 Prozent, bei den über 60-Jährigen fällt der Wert aber auf nur noch 41 Prozent. Im Westen ist die Mobilität dagegen kaum vom Alter abhängig.

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