IAA: Wegen Wirtschaftskrise geschrumpft

Angesichts der Wirtschaftskrise verzeichnet die 63. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) deutlich weniger Aussteller als noch im Jahr 2007. Die Messe, die vom 17. bis zum 27. September stattfindet, setzt in diesem Jahr die Schwerpunkte bei den Themen Spritsparkonzepte, Elektroautos und alternative Antriebe.

Der VDA, Verband deutscher Automobilhersteller, stellte einen deutlichen Rückgang sowohl bei den Ausstellern als auch bei der Fläche fest. 753 Firmen sind bei der IAA vertreten – sieben Prozent weniger als noch im Jahr 2007. Die Ausstellungsfläche schrumpfte von 22 000 auf 185 000 Quadratmeter. Angesichts der Wirtschaftskrise sagte unter anderem Nissan, Daihatsu, Mitsubishi oder Cadillac ab.

Dennoch: 82 Weltpremieren darf die IAA in diesem Jahr feiern. 42 davon kommen aus Deutschland. Insgesamt gesehen ist die Zahl der Premieren geringer als 2007, auch die Besucherzahlen dürften in diesem Jahr kleiner ausfallen als bisher. «Wir hoffen, dass wir mindestens 700 000 Besucher zählen werden. Das
wäre in diesen schwierigen Zeiten ein großer Erfolg», so VDA-Präsident Matthias Wissmann. Zur letzten IAA kamen mehr als 900 000 Besucher.

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