Bündnis soziale Arbeit: Erfolgreicher Flashmob für den Mindestlohn

Photo: Christian Spließ

Photo: Christian Spließ

Duisburg – Zeitweise bis zu 150 Teilnehmer standen heute Schlange für den Mindestlohn. Der Flashmob des Bündnisses für soziale Arbeit unterstrich damit die Forderung nach gerechten Löhnen für lohnenswerte Arbeit.

Laut dem „Bündnis soziale Arbeit“ arbeiten 5,5 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor, 2 Millionen Menschen für Hungerlöhne. Die Folge davon sei, dass weit über 1 Million Beschäftigte zusätzliche Leistungen der Grundsicherung erhalten würden. Das Bündnis engagiere sich für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, um damit auch die Basis der sozialen Sicherung zu stärken.

Bas: Schere von Arm und Reich klafft immer stärker auseinander

„Es ist unheimlich wichtig, dass die Menschen auch von ihrer Arbeit leben können,“ meinte Bärbel Bas. Die in Walsum geborene Politikerin, die für ein Mandat im Bundestag für die SPD kandidiert, freut sich über das Interesse der Menschen zum Thema. „Wer nur 3 oder 4 Euro verdient, kann sich am Ende ausrechnen wie hoch die Rente wird. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, deswegen brauchen wir den Mindestlohn.“

Bei der Frage nach der konkreten Höhe des Mindestlohne gibt sich Bärbel Bas betont offen. „Ob er nun bei 7,50 ist oder drüber sollte eine Expertenkomission von Gewerkschaften und anderen Mitgliedern klären,“ sagte sie. Dabei liegen die Positionen der LINKEN und der SPD gar nicht so weit auseinander: Es sind genau 50 Cent.

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