SPD-Politiker Stiegler verteidigt deutschen Opel-Unterhändler

001-stieglerKöln (ots) – SPD-Bundestagsfraktionsvize Ludwig Stiegler hat den ehemaligen Continental-Chef Manfred Wennemer gegen Kritik wegen dessen Nein zur Übernahme durch Opel durch den Autozulieferer Magna verteidigt. Die Bundesregierung habe sich bewusst für einen „unabhängigen, fachkundigen Kopf“ als Vertreter im Opel-Treuhand-Beirat entschieden, sagte Stiegler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstags-Ausgabe). Der Bund sei gut beraten, den Einwänden Wennemers „aufmerksam zuzuhören“ und sie in den noch ausstehenden Verhandlungen mit General Motors und
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den übrigen an der Opel-Rettung Beteiligten zu berücksichtigen. „Man kann nicht einen Minensuchhund losschicken und sich dann ärgern, wenn er bellt“, sagte Stiegler der Zeitung weiter. Er jedenfalls habe vor Wennemers unabhängigem Votum „hohen Respekt“. Zuvor hatte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm das Stimmverhalten Wennemers als „in der Sache nicht nachvollziehbar“ kritisiert. Wennemer habe die Aufgabe gehabt, die Interessen des Treugebers Bundesrepublik im Beirat zu vertreten.

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