eco zu neuen Geschäftsmodellen im Internet

Köln / Berlin (ots) – Der Markt für Unterhaltungs- und Informationsangebote verlagert sich immer stärker ins Internet. Treiber dieser Entwicklung sind die wachsende Bandbreite, die den Internetnutzern zur Verfügung steht, sowie eine wachsende Zahl internetfähiger Geräte, wie die neueste Generation der Fernseher und Blu-ray-Player. Immer weniger kann deshalb die Kontrolle der Vertriebswege das Geschäft sichern, dafür muss die Gewinnung von Kunden mit attraktiven Inhalten ins Zentrum der Unternehmensstrategien rücken, so der Verband der deutschen Internetwirtschaft in einem Statement anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin.
Oliver Süme, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbandes

der deutschen Internetwirtschaft eco e.V.: „Nach unseren Erkenntnissen hängt der Erfolg neuer Geschäftsmodelle für kreative Inhalte im Internet – seien es Musik, Videos oder Spiele – ab von flexiblen Nutzungsbedingungen, einfacher Handhabung und attraktiver Preisgestaltung. Stimmen diese Rahmenbedingungen, sind phantastische Wachstumsraten möglich, und es kann auch illegalen Tauschbörsen erfolgreich Konkurrenz gemacht werden. Denn legale Downloads sind ein Wachstumsmarkt. Allerdings wären wir schon viel weiter, wenn die Anbieter die erforderlichen Rechte – auch international – einfacher erhalten würden. Um die kostspielige Suche nach zahlreichen international verstreuten Rechteinhabern zu beenden, braucht es einen „One-Stop-Shop“ mit einfachen und einheitlichen Lizenzbedingungen. Durch die Fixierung auf die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen wurde die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen für neue Geschäftsmodelle bisher sträflich vernachlässigt.“

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