Heinze bekam vom NDR für eigene Drehbücher unter falschem Namen 94.000 Euro

Hamburg (dts) – Die unter Betrugsverdacht stehende NDR-Fernsehspielchefin Doris J. Heinze hat angeblich mit unter falschem Namen abgerechneten Drehbüchern von dem Sender 94.000 Euro bekommen. Das berichtet das Magazin „Focus“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Hamburg. Die Behörde hatte am Freitag ein Verfahren wegen Betrugsverdachts

gegen Heinze aufgenommen. Den durch Heinzes Betrug entstandenen Schaden gab der NDR der Staatsanwaltschaft mit 47.000 Euro an. Heinze war zudem laut „Focus“ auch an der Vergabe von Fördermitteln in Höhe von 250.000 Euro durch die bremisch-niedersächsische Filmfördergesellschaft Nordmedia an die Allmedia-Produktion „Mein alter Freund Fritz“ von Regisseur Dieter Wedel beteiligt. Bis zu 400.000 Euro standen von der Nordmedia für den Allmedia-Film „Der Liebeswunsch“ parat, den Heinze redaktionell betreut hatte.

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