Finanzministerium hält „brisante Studie“ zu Steuervergünstigungen zurück

Berlin (dts) – Das Bundesfinanzministerium will angeblich eine „brisante Studie“ zu den Auswirkungen von Steuervergünstigungen bis nach der Bundestagswahl unter Verschluss halten. Wie das Magazin „Spiegel“ vorab berichtet, fordern drei renommierte Forschungseinrichtungen, darunter das ZEW in Mannheim, dass Zuschläge für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen sowie in der Nacht künftig regulär besteuert werden. Laut der Studie würde das dem Staat jährlich

rund eine Milliarde Euro einbringen. Zudem sollen die Institute empfehlen, die ermäßigten Umsatzsteuersätze für zahlreiche Produkte und Dienstleistungen zu streichen. Nach offiziellen Angaben des Ministeriums von Peer Steinbrück (SPD) sei die Studie noch nicht fertig, wohingegen die Institute versichern, dass eine Veröffentlichung vor dem 27. September möglich sei.

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