Hans-Kurt Hill: Unverzüglicher Atomausstieg ist Vorraussetzung für Endlager-Konzept

Berlin (ots) – „Die Parolen des Bundesumweltministers zu den Atommüll-Endlagern sind unglaubwürdig. In der vierjährigen Amtszeit wurde weder die Standortsuche für hochradioaktive Abfälle eingeleitet, noch ist ein Atomkraftwerk vom Netz gegangen. Erst jetzt im Wahlkampf zieht Gabriel Konzepte zur Schließung des maroden Atomlagers Asse und für den Standort Gorleben aus der Tasche. Wenige Wochen vor seinem Amtsende ist das reichlich spät“, so Hans-Kurt Hill anlässlich der heute vorgelegten Pläne des Bundesamtes für Strahlenschutzes (BfS) und des Umweltministers. Der energiepolitische Sprecher weiter:
„Gabriel hat lange zugesehen, wie die Energiekonzerne den Atomausstiegsbeschluss umschifften. Mittels vorgeschobenen Wartungen und Stromerzeugung bei halber Leistung werden alle 17 Atomanlagen in die nächste Wahlperiode gerettet. Da den maroden Reaktoren so genannte Reststrommengen zustehen, richtet sich die verbleibende Betriebsdauer nach der Strommenge, die ins Netz abgegeben wird und nicht nach Sicherheitsstandards.
Ein gefährlicher Webfehler im Atomgesetz: Je mehr Stillstände durch Störfälle auftreten, desto später wird ein Atomkraftwerk endgültig stillgelegt. Der Pannen-Meiler Krümmel kann dadurch bis 2020 betrieben werden.
DIE LINKE fordert einen unverzüglichen und unumkehrbaren Atomausstieg. Der Zufluss des Strahlenmülls muss so schnell wie möglich gestoppt werden. Das ist der erste Schritt zur Begrenzung der Endlager-Risiken.“

001-hillBerlin (ots) – „Die Parolen des Bundesumweltministers zu den Atommüll-Endlagern sind unglaubwürdig. In der vierjährigen Amtszeit wurde weder die Standortsuche für hochradioaktive Abfälle eingeleitet, noch ist ein Atomkraftwerk vom Netz gegangen. Erst jetzt im Wahlkampf zieht Gabriel Konzepte zur Schließung des maroden Atomlagers Asse und für den Standort Gorleben aus der Tasche. Wenige Wochen vor seinem Amtsende ist das reichlich spät“, so Hans-Kurt Hill anlässlich der heute vorgelegten Pläne des Bundesamtes für Strahlenschutzes (BfS) und des Umweltministers. Der energiepolitische Sprecher weiter:

„Gabriel hat lange zugesehen, wie die Energiekonzerne den Atomausstiegsbeschluss umschifften. Mittels vorgeschobenen Wartungen und Stromerzeugung bei halber Leistung werden alle 17 Atomanlagen in die nächste Wahlperiode gerettet. Da den maroden Reaktoren so genannte Reststrommengen zustehen, richtet sich die verbleibende Betriebsdauer nach der Strommenge, die ins Netz abgegeben wird und nicht nach Sicherheitsstandards.

Ein gefährlicher Webfehler im Atomgesetz: Je mehr Stillstände durch Störfälle auftreten, desto später wird ein Atomkraftwerk endgültig stillgelegt. Der Pannen-Meiler Krümmel kann dadurch bis 2020 betrieben werden.

DIE LINKE fordert einen unverzüglichen und unumkehrbaren Atomausstieg. Der Zufluss des Strahlenmülls muss so schnell wie möglich gestoppt werden. Das ist der erste Schritt zur Begrenzung der Endlager-Risiken.“

One thought on “Hans-Kurt Hill: Unverzüglicher Atomausstieg ist Vorraussetzung für Endlager-Konzept

  1. Es geht den Energiekonzernen immer nur um die Kohle. Sie denken nie an die Natur, Hauptsache sie bekommen ihren Profit. Nun sprechen die Energiekonzerne davon, dass nicht genug Strom produziert würde ohne die Atomkraftwerke, aber das ist erneut nur eine der vielen Ausreden um den Atomausstieg zu bremsen. Auch die Bundesregierung möchte den Konzernen entgegenkommen, indem sie den Kraftwerkbetreibern die Erlaubnis erteilen, die Stromkontingente der 7 Kraftwerke, die sofort deaktiviert werden sollen, auf jüngere Atomkraftwerke zu übertragen. Ich finde die großen Firmen und die Politiker sollten nicht nur auf ihren Profit achten, sondern mehr auf die Umwelt. Ich werde mich auch weiterhin gegen die Atomkraft einsetzen.