Westerwelle: Millionen-Abfindung an Arcandor-Chef Eick hanebüchen

001-westerwelleDüsseldorf (ots) – FDP-Chef Guido Westerwelle hat die Millionen-Abfindung für Arcandor-Chef Gerhard Eick scharf kritisiert. „Es ist hanebüchen, dass jemand nach ein paar Monaten mit 15 Millionen nach Hause geht, nachdem gerade die Insolvenz eröffnet worden ist, das hat bei allem Respekt gegenüber den Beteiligten mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun“, sagte Westerwelle der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Ich habe nichts dagegen, dass Leute gut bezahlt werden, die viel entscheiden müssen und Erfolg haben, aber ich wende mich mit Entschiedenheit dagegen, dass sie später für ihre Entscheidungen nicht gerade stehen sollen“, unterstrich der FDP-Chef. Als „unerträgliche Schieflage“ bezeichnete es Westerwelle, dass Manager von Pleite-Konzernen exzessiv abgefunden würden, und gleichzeitig Kanzlerin und Vizekanzler die Subventionsschecks persönlich zu den großen Konzernen trügen. Die Kanzlerin solle das zum Anlass nehmen, die Wirtschaftspolitik zu korrigieren.

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