IDR: Doppelte Museumseröffnung in Hagen

Hagen (idr). Unter dem Namen „Kunstquartier Hagen“ eröffneten am 28. und 29. August das neue Emil Schumacher Museum und das erweiterte Osthaus Museum Hagen. Die Doppeleröffnung unter dem Motto „Auf/Auf“ wurde mit einem großen Museumsfest gefeiert. Am gesamten Wochenende ist der Eintritt in die Museen frei.

Das international ausgerichtete Museumszentrum vereint ein weit gefächertes Panorama der Kunst des 20. Jahrhunderts: Das Osthaus Museum Werke vom Impressionismus über Expressionismus und neue Sachlichkeit bis hin zu zeitgenössischen Positionen in teilweise originalgetreu rekonstruierten Räumen des Jugendstil-Künstlers Henry van de Velde.

Neue große Adresse in der Museumslandschaft

Demgegenüber bietet das Emil Schumacher Museum mit über 500 Werken Einblick in das Lebenswerk Emil Schumachers, einem der bedeutendsten Vertreter expressiver europäischer Malerei. Das neue Gebäude ist ein rechteckiger Sichtbetonbau, entworfen vom Mannheimer Architekturbüro Lindemann Architekten, der von einer das gesamte Gebäude umfangenden Glashülle ummantelt ist.

„Das neue Kunstquartier Hagen bildet nun eine neue große Adresse in der reichen Museumslandschaft der Metropole Ruhr. Die gesamte Region wird davon profitieren. Denn Hagen, die Stadt von Karl Ernst Osthaus, Christian Rohlfs und Emil Schumacher, steht wieder für einen großen kulturellen Impuls“, sagt Heinz-Dieter Klink, Direktor des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Der Verband förderte den Bau des Emil Schumacher Museums mit rund 500.000 Euro und organisierte die regionale Marketingkampagne.

Material als Motiv

Ingesamt sind rund 25 Millionen Euro in das „Hagener Kunstquartier“ investiert worden. An der Finanzierung haben sich beteiligt: das Land, die Stadt Hagen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der RVR und die Emil Schumacher Stiftung sowie die deutsche Sparkassen-Finanzgruppe und insbesondere die Sparkasse Hagen.
Die Eröffnungsausstellung im Emil Schumacher Museum heißt „Material als Motiv“ und ist dem Namensgeber gewidmet. Das wieder eröffnete Osthaus Museum bietet mit der Ausstellung „Christian Rohlfs – Musik der Farben“ einen umfassenden Überblick über das OEuvre des bedeutenden Vertreters der Klassischen Moderne.

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