GM-Vertreter warnten frühzeitig vor Beteiligung Russlands an Magna-Deal

gmBerlin/Washington (dts) – Die Schwierigkeiten der Bundesregierung, den Opel-Käufer Magna in den USA durchzusetzen, haben sich in den Verhandlungen mit General Motors schon frühzeitig angekündigt. Nach Informationen des Magazins „Spiegel“ hatten Vertreter des angeschlagenen US-amerikanischen Autobauers die deutsche Seite mehrfach darum gebeten, die russischen Partner aus dem Magna-Konsortium auszuklammern und sich stattdessen auf die Sanierung des Kerngeschäfts in Westeuropa zu konzentrieren. Damit, so die Begründung, würde die Akzeptanz des Vorhabens in den USA steigen. Die Unterhändler der Bundesregierung lehnten das Ansinnen stets ab mit dem Hinweis auf Absprachen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Dmitrij Medwedew.

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