Eintracht-Präsident Fischer gerät wegen Sponsorvertrag unter Druck

Frankfurt/Main (dts) – Der Präsident des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, gerät bei seinem Club wegen eines Sponsorvertrags in Bedrängnis. Das berichtet das Magazin „Spiegel“ in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Demnach hatte das Unternehmen In-Motion AG im Jahr 2001, in dessen Aufsichtsrat Fischer bis 2000 und von 2004 an wieder tätig war, mit der Eintracht einen Sponsorvertrag über zwei Jahre abgeschlossen. Gezahlt habe der Werbepartner nur für eine Saison, auf 183.800 Euro für die zweite Spielzeit warte der Club noch heute. Mittlerweile würden sich die Forderungen der Eintracht auf 270.000 Euro belaufen. Fischer soll den Deal vermittelt haben, was er bestreitet. Zudem muss sich Fischer als früherer Aufsichtsratschef der In-Motion AG, die im Fonds- Geschäft aktiv war, vom 2. September an in einem Zivilprozess vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Dem Geschäftsmann wird vorgeworfen, als einer der Initiatoren des Medienfonds „Dritte World Media“ Anleger mittels „arglistiger Täuschung zum Beitritt“ bewegt und Mängel des Anlagemodells „arglistig verschwiegen“ zu haben. Fischer hält die Schadensersatzklage eines Investors, der von dem Anlegeranwalt Tilp in Kirchentellinsfurt vertreten wird, für unbegründet: „Es wird unredlich versucht, mich auf eine populistische Weise für eigene wirtschaftliche Zwecke zu missbrauchen.“

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