Sachsen-Anhalt: Polizei verhindert Flashmobaktionen der rechten Szene

Magdeburg (dts) – Die Polizei von Sachsen-Anhalt hat gestern von der rechten Szene geplante Flashmobaktionen unter anderem in Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode verhindert. Wie die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord mitteilte, konnten diese blitzartigen Zusammenkünfte durch verstärkte Präsenz an allen angedachten Orten verhindert werden. In Wernigerode war zuvor eine für 17.00 Uhr angemeldete Kundgebung der NPD von der Polizei verboten worden. Gegenversammlungen der Linken verliefen nach Angaben der Polizei friedlich. Nach mehreren Strafanzeigen wegen Schmierereien mit rechtem Inhalt ermittelt die Kriminalpolizei. Hintergrund der geplanten rechten Flashmobs war der Todestages von Rudolf Heß, Stellvertreter Hitlers in der NSDAP. Heß war beim Nürnberger Prozess einer der Hauptangeklagten. Er war zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nahm sich jedoch am 17. August 1987 das Leben.

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