Duisburg: Zeuge erkannte Trickdiebinnen nach drei Monaten wieder

Duisburg – Wie berichtet, gelang es zwei südländisch aussehenden Trickbetrügerinnen am Dienstag, dem 12.05.2009, eine 87-jährige Duisburgerin in ihrer Wohnung auf der Plessingstraße um Bargeld und Goldschmuck zu erleichtern. Eine der Täterinnen tauchte gegen 13:30 Uhr an der Eingangstür der älteren Dame in der Innenstadt auf und half ihr, die Einkaufstaschen in die Wohnung zu tragen. Unter dem Vorwand, bei einer Nachbarin eine Nachricht hinterlassen zu wollen, ließ sie sich einen Zettel geben. Später schellte die zweite Tatverdächtige an der Türe des Opfers und fragte nach ihrer angeblichen Schwester. Als diese dann wieder hin zu kam, durchwühlte eine der Frauen unbemerkt die Wohnung nach Wertsachen. Zeugen gaben noch an, dass die beiden Frauen später in eine silberfarbene Limousine stiegen, in der ein Mann mit Schnauzbart saß. Die jüngere der beiden Frauen soll 20-25 Jahre alt gewesen sein, hatte braune lange Haare und braune Augen, war dunkel gekleidet und trug eine schwarze Umhängetasche. Die andere Täterin war 5 bis 10 Jahre älter, hatte eine stämmige Figur und ein pickeliges Gesicht.
Dank der Aufmerksamkeit eines Zeugen gelang es jetzt, die beiden tatverdächtigen Frauen festzunehmen. Der Zeuge erkannte die Bulgarinnen im Alter von 35 und 36 Jahren in einem Textilgeschäft auf dem Sonnenwall in der Stadtmitte wieder. Er hatte die Täterinnen am 12.05.2009 dabei beobachtet, wie sie sich Einlass in die Wohnung der Geschädigten auf der Plessingstraße verschafften. Beide tatverdächtigen Frauen leugneten jede Tatbeteiligung. Dennoch erließ ein Vorführrichter des Amtsgerichtes Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen beide Haftbefehl.

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