Cem Özdemir im VZ-Interview: „Was die Piratenpartei jetzt an Themen entdeckt, ist längst grüne Programmatik.“

001-cemBerlin (ots) – „Die Piratenpartei scheint viele junge Wähler zu mobilisieren“, meint ein VZ-Nutzer und fragt: „Was tun die Grünen für die Jugend?“ Cem Özdemir antwortet darauf: „Vieles, was jetzt an Themen von der Piratenpartei entdeckt wird, ist längst grüne Programmatik, dafür setzen wir uns seit vielen Jahren ein“ und weiter „Was Jugendliche angeht: Wir wollen das Wahlalter reduzieren, damit Jugendliche die Möglichkeit haben, mehr mitzubestimmen.“ Zum Thema Atomkraft sagt Cem Özdemir: „Wir sind vor dem nächsten Gau für den Atomausstieg, die anderen danach. Ich hoffe aber, dass es nicht soweit kommt.“ Außerdem äußert er sich zu homosexuellen Lebenspartnerschaften und ist der Meinung, dass hier noch viel getan werden muss: „In Bayern und in Thüringen ist es nach wie vor so, dass Schwule und Lesben bestraft werden, indem sie nicht aufs Standesamt gelassen werden, sondern zum Teil im Forstamt heiraten müssen.“
Cem Özdemir ist nach Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Aaron Koenig von der der Piratenpartei, der vierte Politiker, der sich im Superwahljahr den Fragen der VZ-Nutzer stellt. Die VZ-Mitglieder können sich danach auf weitere spannende Folgen freuen, denn bis zum 27. September sind alle Spitzenkandidaten der große Parteien dabei: Angela Merkel (CDU), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Guido Westerwelle (FDP), Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen), und Gregor Gysi (Die Linke). Darüber hinaus werden sich Ilse Aigner (Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Dirk Niebel (Generalsekretär der FDP) den Fragen der VZ-Nutzern stellen.

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