Trickdiebe in Bochum unterwegs – Polizei erneuert Warnhinweise

Bochum. Am gestrigen Montag wurden der Bochumer Polizei erneute drei Trickdiebstähle angezeigt, bei denen unbekannte auf verschiedenste Art und Weise unberechtigt in den Besitz von Bargeld kommen wollten.
In den Mittagsstunden des gestrigen Tages, gegen 11.30 Uhr, passte eine unbekannte Täterin einen 80 Jahre alten Anwohner der Graf- Adolf- Straße bei der Rückkehr vom Einkauf an der Haustür ab. Die „freundliche“ Frau half dem Bochumer beim Tragen der Einkaufstasche und gelangte so in dessen Wohnung, in der seine Ehefrau bereits gewartet hatte. Hier lenkte die Unbekannte das Ehepaar zunächst ab, sodass Mittäterinnen die Räumlichkeiten betreten konnten. Als die Ehefrau daraufhin Verdacht schöpfte und die Küche verlassen wollte, wurde sie von einer Tatbeteiligten festgehalten und am Rausgehen gehindert. Erst als das Opfer lauthals um Hilfe schrie, flüchteten die Diebinnen aus der Wohnung, aus der sie Bargeld und Parfüm gestohlen hatten.
Gegen 12.00 Uhr wurde eine ebenfalls 80 Jahre alte Anwohnerin der Steinhausstraße zum Opfer dreister Trickdiebe. In diesem Fall benutzten die Täter den sogenannten „Enkel-Trick“. Einer der Kriminellen meldete sich telefonisch bei der Geschädigten und gab sich als ihr Neffe aus. Er teilte der Angerufenen mit, dass er gerade einen Verkehrsunfall gehabt hätte und er nun dringend Geld benötigen würde. Der Trickdieb vereinbarte mit seiner „Verwandten“, dass das Geld durch eine Frau Meier abgeholt würde. Diese Unbekannte erschien wenige Minuten später tatsächlich an der Wohnungstür der gutgläubigen Bochumerin. Nachdem sich die Täterin namentlich vorgestellt hatte, händigte die Seniorin der Kriminellen einen größeren Bargeldbetrag aus. Erst später merkte das Opfer, dass es Trickdieben aufgesessen war. Es beschrieb die Geldabholerin wie folgt:
– ca. 18-21 Jahre alt; 155 cm groß; schlank; mittelblondes, mittellanges Haar; dunkler Teint;
– Bekleidung: schwarze Hose; schwarze Lederjacke; schwarze Baskenmütze, unter der sie augenscheinlich noch ein helles Haarband trug.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich am gestrigen Montagnachmittag an der Dorstener Straße. Hier war die 78-jährige Anwohnerin jedoch aufmerksam und ließ sich von den einfallsreichen Geschichten ihres „Neffen“, der angeblich in Immobiliengeschäfte verwickelt war, nicht täuschen. Richtigerweise verweigerte sie die Herausgabe des Geldes bereits am Telefon und verständigte stattdessen die Polizei.
Bitte bedenken Sie: Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue „Schachzüge“ aus, die an dieser Stelle nie vollständig aufzuzählen sind.
Für Trickdiebinnen und Trickdiebe, die in Wohnungen aktiv werden, gibt es nur ein einziges ernsthaftes Hindernis, das sie überwinden müssen, um zum Erfolg zu kommen: die gesperrte oder geschlossene Wohnungstür.
Für Fragen und kostenlose Beratungen steht Ihnen das Kommissariat Kriminalitätsvorbeugung/Opferschutz unter der Rufnummer 0234 / 909 4040 gern zur Verfügung. Die Mitarbeiter dieser Dienststelle besuchen interessierte Bürger auch gerne daheim, um vor Ort kostenlose Beratungsgespräche zu führen. Unter der gleichen Ruf¬nummer können auch interessierte Seniorengruppen mit dem Kommissariat Kriminalprävention / Opferschutz Termine für Vortragsreihen zu diesem Thema vereinbaren.

Bochum. Am gestrigen Montag wurden der Bochumer Polizei erneute drei Trickdiebstähle angezeigt, bei denen unbekannte auf verschiedenste Art und Weise unberechtigt in den Besitz von Bargeld kommen wollten.

In den Mittagsstunden des gestrigen Tages, gegen 11.30 Uhr, passte eine unbekannte Täterin einen 80 Jahre alten Anwohner der Graf- Adolf- Straße bei der Rückkehr vom Einkauf an der Haustür ab. Die „freundliche“ Frau half dem Bochumer beim Tragen der Einkaufstasche und gelangte so in dessen Wohnung, in der seine Ehefrau bereits gewartet hatte. Hier lenkte die Unbekannte das Ehepaar zunächst ab, sodass Mittäterinnen die Räumlichkeiten betreten konnten. Als die Ehefrau daraufhin Verdacht schöpfte und die Küche verlassen wollte, wurde sie von einer Tatbeteiligten festgehalten und am Rausgehen gehindert. Erst als das Opfer lauthals um Hilfe schrie, flüchteten die Diebinnen aus der Wohnung, aus der sie Bargeld und Parfüm gestohlen hatten.

Gegen 12.00 Uhr wurde eine ebenfalls 80 Jahre alte Anwohnerin der Steinhausstraße zum Opfer dreister Trickdiebe. In diesem Fall benutzten die Täter den sogenannten „Enkel-Trick“. Einer der Kriminellen meldete sich telefonisch bei der Geschädigten und gab sich als ihr Neffe aus. Er teilte der Angerufenen mit, dass er gerade einen Verkehrsunfall gehabt hätte und er nun dringend Geld benötigen würde. Der Trickdieb vereinbarte mit seiner „Verwandten“, dass das Geld durch eine Frau Meier abgeholt würde. Diese Unbekannte erschien wenige Minuten später tatsächlich an der Wohnungstür der gutgläubigen Bochumerin. Nachdem sich die Täterin namentlich vorgestellt hatte, händigte die Seniorin der Kriminellen einen größeren Bargeldbetrag aus. Erst später merkte das Opfer, dass es Trickdieben aufgesessen war. Es beschrieb die Geldabholerin wie folgt:

– ca. 18-21 Jahre alt; 155 cm groß; schlank; mittelblondes, mittellanges Haar; dunkler Teint;

– Bekleidung: schwarze Hose; schwarze Lederjacke; schwarze Baskenmütze, unter der sie augenscheinlich noch ein helles Haarband trug.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am gestrigen Montagnachmittag an der Dorstener Straße. Hier war die 78-jährige Anwohnerin jedoch aufmerksam und ließ sich von den einfallsreichen Geschichten ihres „Neffen“, der angeblich in Immobiliengeschäfte verwickelt war, nicht täuschen. Richtigerweise verweigerte sie die Herausgabe des Geldes bereits am Telefon und verständigte stattdessen die Polizei.

Bitte bedenken Sie: Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue „Schachzüge“ aus, die an dieser Stelle nie vollständig aufzuzählen sind.

Für Trickdiebinnen und Trickdiebe, die in Wohnungen aktiv werden, gibt es nur ein einziges ernsthaftes Hindernis, das sie überwinden müssen, um zum Erfolg zu kommen: die gesperrte oder geschlossene Wohnungstür.

Für Fragen und kostenlose Beratungen steht Ihnen das Kommissariat Kriminalitätsvorbeugung/Opferschutz unter der Rufnummer 0234 / 909 4040 gern zur Verfügung. Die Mitarbeiter dieser Dienststelle besuchen interessierte Bürger auch gerne daheim, um vor Ort kostenlose Beratungsgespräche zu führen. Unter der gleichen Ruf¬nummer können auch interessierte Seniorengruppen mit dem Kommissariat Kriminalprävention / Opferschutz Termine für Vortragsreihen zu diesem Thema vereinbaren.

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