Zähe Verhandlungen bei Opel

OpelBerlin/Bochum (ddp-nrw). Die Verhandlungen mit dem US-Autokonzern General Motors (GM) über einen Einstieg bei der deutschen Tochter Opel ziehen sich offenbar länger hin als erwartet. Der kommende Mittwoch als Datum zur Vorlage eines Vorvertrages mit dem als Favoriten geltenden kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna ist Medienberichten zufolge hinfällig. Zudem laufen die Verhandlungen mit anderen Interessenten wie dem US-Finanzinvestor Ripplewood offenbar weiter auf Hochtouren.

Wie die Branchenzeitung «Automobilwoche» am Wochenende berichtete, hat Magna eine für Dienstag geplante Aufsichtsratssitzung zum Thema Opel verschoben. Damit sei auch der 15. Juli als Stichtag hinfällig, den Magna-Co-Chef Siegfried Wolf für die Vorlage eines Vorvertrags mit Opel geplant hatte. Auch der Opel-Betriebsratsvorsitzende in Kaiserslautern, Alfred Klingel, hält einen Vertrag bis zum 15. Juli mittlerweile für unwahrscheinlich, wie er der Nachrichtenagentur ddp sagte. Er hoffe auf ein Ende der Verhandlungen in «drei bis vier Wochen».

ddp/mbo/

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