Althaus: Entscheidung für Magna bei Opel gefallen

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU)

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU)

Erfurt/Bochum (ddp-nrw). In der Unions-internen Debatte um Opel hat Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) dem Drängen aus der Bundestagsfraktion, die chinesische Offerte neuerlich zu prüfen, eine klare Absage erteilt. «Das ist Unsinn», sagte er der Zeitung «Thüringer  Allgemeine» (Freitagausgabe). Die Entscheidung für den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna als Investor sei gefallen. Er gehe davon aus, dass ausstehende Fragen bis zur nächsten Woche geklärt seien.

Althaus sagte, er sei «verwundert» über die Einwürfe des CDU-Mittelstandpolitikers Michael Fuchs und des Wirtschaftsrats der Union, die eine erneute Prüfung der mit Magna konkurrierenden Bieter verlangt hatten. «Die Fraktion war und ist nicht an den Verhandlungen beteiligt, dies ist Sache der Bundesregierung und der betroffenen Länder», sagte der Regierungschef der Zeitung. Das Konzept von Magna habe zu Recht überzeugt.

ddp/mar

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