Duisburg Rheinhausen: „Die Juso-freien Jahre sind vorbei“

Seit gut einem Jahr gibt es endlich wieder eine sozialdemokratische Juso-AG in Rheinhausen. Diese AG schließt sich aus den Jusos der Ortsvereine Rheinhausen-Mitte, Bergheim, Friemersheim und Rumeln-Kaldenhausen zusammen. Das erste Jahr haben die Jusos zum Aufbau von Organisationsstrukturen und zur Vernetzung mit den Ortsvereinen genutzt. Nun soll endlich auch wieder die eigentliche politische Arbeit im Vordergrund stehen.

 Florian Sauser


Florian Sauser

Dazu hat man sich im Rahmen der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung auch personell verändert und einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender der Rheinhauser Jusos ist jetzt Florian Sauser. Ihm zur Seite steht als Stellvertreter Pascal Mildt. Der neue Vorstand sieht sich vor die Aufgabe gestellt, die politische Jugend- und Nachwuchsarbeit in Rheinhausen nach den vielen „Juso-freien“ Jahren wieder neu in Schwung zu bringen. „Wir wissen“, so Florian Sauser, „ dass dies in Zeiten zunehmender Politikabstinenz und –Verdrossenheit gar nicht so einfach ist, aber wir wollen es dennoch wagen. Wir glauben, dass die Jugend viel politischer und engagierter ist, als meist vermutet wird. Es gilt nun, dafür die geeigneten Plattformen und Aktivitäten zu entwickeln.“

Wer die Jusos kennenlernen möchte und Lust auf politische Arbeit gemeinsam mit Gleichgesinnten und Gleichaltrigen hat, ist herzlich zur Teilnahme an den Sitzungen eingeladen. Diese finden in der Regel jeden ersten Freitag im Monat gegen ca. 18:30 Uhr im Jugendzentrum St. Peter in Rheinhausen statt. Ebenso ist jederzeit eine Kontaktaufnahme per Mail (flo-s.1992@hotmail.de) möglich.

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One thought on “Duisburg Rheinhausen: „Die Juso-freien Jahre sind vorbei“

  1. Edward Steintain 15. März 2016 at 20:16 -

    Ich fühle mit Hannelore Kraft (SPD Ruhrgebeiet, NRW). Sie ist besorgt wegen der jüngsten Wahlausgänge. Die Mittepopulisten haben seit Jahrzehnten das Ruhrgebiet in den Niedergang getrieben – aber nicht nur hier. Die Wähler haben die Demokratie wieder entdeckt: Im Ruhrgebiet kann demnächst das Prinzip Abhauen oder Abwatschen gelten.
    Der aktuelle nationale Trend der Abwatschens von demokratisch vergammelten Mittepolpulisten wurde schon längst in der Parteihochburg Dortmund vorweggenommen; dort stehen die Rechtsradikalen auf einem festen Standbein. Jetzt folgt die Nation Deutschland. Die MittePopulisten haben das Ruhrgebiet kaputt gemacht. Demokratie funktioniert nicht mit eigensüchtigen Systemfuttzies.
    Das Lippenbekenntnis von Hannelore Kraft (SPD Ruhrgebeiet, NRW) „Ich bin besorgt!“ kann als demokratische Revier-Lüge der Parteihochburg aufgefasst werden, so meine Sicht.