Piraten NRW: Gefährlicher IT-Virus gefährdet Leben – Landesregierung schaut tatenlos zu

Krankenhäuser in NRW müssen vor Hackerangriffen geschützt werden. Die seit Jahrzehnten stagnierende Investitionskostenförderung bei öffentlichen Krankenhäusern führt zunehmend zu einer veralteten IT-Infrastruktur und gefährdet damit die Funktionsfähigkeit der Krankenhäuser. Wie die aktuellen Fälle zeigen sind einige Krankenhäuser in NRW Hackerangriffen somit schutzlos ausgeliefert.

Daniel Düngel, Gesundheitspolitischer Sprecher der Piratenfraktion NRW:

Foto: Anke Knipschild

Foto: Anke Knipschild

„Frau Steffens spart an der falschen Stelle. Sie gefährdet die Funktionsfähigkeit unserer Krankenhäuser und damit menschliches Leben. Wir forderten bereits im vergangenen Jahr eine Erhöhung der Investitionskostenförderung.

Um den Investitionskostenstau im Bereich des Daten- und Hackerschutzes, der digitalen Vernetzung und der Harmonisierung der digitalen Infrastruktur zu entschärfen, ist die Investitionskostenförderung deshalb um 500 Millionen Euro anzuheben.“

Antrag der Piratenfraktion NRW
„Mehr Pflegepersonal für eine menschliche Versorgung und Patientensicherheit“
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?typ=P&Id=MMD16/9586&quelle=alle&wm=1&action=anzeigen

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One thought on “Piraten NRW: Gefährlicher IT-Virus gefährdet Leben – Landesregierung schaut tatenlos zu

  1. Tja, es ist klar, dass für solche Dinge kein Geld da ist, denn schließlich verballert Deutschland hunderte Milliarden Euro für die Sisyphusarbeit: Welt retten.
    Wenn nun 500 Millionen gefordert werden, mag das im Vergleich zu den Versprechungen von Deutschland nicht viel sein, doch irgendein Idiot muss dann doch dafür arbeiten und bezahlen.
    Wie wäre es denn wenn die Piratenpartei für jede Forderung nach Mehrausgaben auch einen konkreten Vorschlag macht wo das Geld an anderer Stelle eingespart werden kann. Vielleicht kann sie damit wieder an Seriosität gewinnen.