Duisburg: Das Djäzz im Februar

Djäzz Jazzkeller Duisburg

Djäzz Jazzkeller Duisburg

Donnerstag, 4.  Februar 20:00 Wortlaut Ruhr Poetry Slam. Eintritt 5 EUR

Poetry Slam ist mittlerweile im Fernsehen und auf den Bühnen der großen Theater angekommen – aber im wunderbar wilden DJÄZZ lebt er noch an seinen Wurzeln.

Moderiert wird in dieser Saison von Ruhrpokal-Sieger Jason Bartsch.

Freitag, 5. Februar 23:00 Burn the City – Independent Supreme Club. Eintritt 6 EUR

Samstag, 6. Februar 20:00 One Night in Hell 2 mit Fenfire, Convictive. Eintritt tba

Caratucay aus Mülheim an der Ruhr vereinen gekonnt Progressive und Melodic Death Metal und beweisen, dass technisch versierte Musiker dennoch eingängiges Songs zum Headbangen im Gepäck haben können.

Fenfire aus Darmstadt haben soeben erst ihre EP Dornen und Sand veröffentlicht und präsentieren einen eigenwilligen Metalstilmix aus Elementen des melodischen Black, Death und Thrash. Song wie Work/Sleep/Die beweisen eindrucksvoll, wie modern und gleichzeitig stilsicher Metal sein.

Convictive haben im Rahmen ihrer Blutnacht Tour 2015 weite Teile des Landes bereist und präsentieren neben den Stücken ihres Erstlingswerks „Blutnacht“ auch Songs ihres kommenden Albums. Die Post Black Metal Band um Frontfrau Lina ist bereit, Duisburg im Schutt und Asche zu legen.

 

Donnerstag, 11. Februar 20:00 Konzert: Monophonist + Shipwrecks

Jemand schrieb über Monophonist: Sehr gute, ungestüme Arrangements, swingt, stresst, aber nimmt dich mit. Ein Hardcore-Punk-Brett, unantastbar genreübergreifend. Elektronisch und wirklich ein Wahnsinn, die Musik ist mehr als interessant. Lyrisch wie Casper, das bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf. Sperrig wie die Goldenen Zitronen sein können, tanzbar wie Kurt.

Shipwrecks sind ein Postrock-Quartett aus Köln, gegründet Anfang 2014. Die erste, selbstbetitelte EP erschien Januar 2015 im Eigenvertrieb (außer Mastering: Magnus Lindberg/ Cult of Luna). Die Shipwrecks Ep stieß auf große positive Resonanz, wurde ein paar Monate später digital rereleased durch das Hamburger online label Sportklub Rotter Damm und wurde in verschiedenen Szene Blogs und Webseiten in die Top 10 Erscheinungen 2015 gewählt. Neben Newcomer der Woche bei PutPat TV, belegten Sie auch bei dem größten Post Rock/ Instrumental Forum Platz 6 der Top 10 der besten neuen Bands 2015. Eine Europatour, ein paar Festivals und einige kleine feine Club Konzerte später, arbeiten Shipwrecks intensiv an ihrem ersten Album, dass voraussichtlich Ende 2016 erscheinen wird. Pressestimmen: „Shipwrecks sind sich ihrer Sache sicher und beherrschen ihr Handwerkszeug tadellos“ Visions „Dass lieblich-zarter bis heftig krachender Post Rock, der mitunter Assoziationen mit Godspeed You! Black Emperor oder Caspian wachruft, bei strahlendem Sonnenschein funktioniert, hätte man nie für möglich gehalten. Nun weiß man es – und nicht zuletzt wegen solcher Erlebnisse lohnt sich ein Besuch auf dem Open Source Festival.“ Musikexpress „Die insgesamt 24 1/2 Minuten Musik rauschen am Hörer vorbei wie ein reißender Strom, der sich unaufhaltsam seinen Weg bahnt. Hier ist kein Ton überflüssig, zugleich vermisst man nichts. Ein kleines Kunstwerk (…).“ – prettyinnoise.de „Ein idealer Startpunkt, um sich von den unzähligen anderen instrumentalen Rockbands abzuheben. (…) wenn ihre Musik die vorherrschende Qualität weiter transportieren kann, ist der Band eine grosse Zukunft offen.“ – 17409sound

Freitag, 12. Februar 20:00 Punkrock im Djäzz: Nonstop Stereo + Allgemeines Denkvermögen.

Endlich sind sie wieder bei uns zu Gast im Djäzz.… Die fabulösen NONSTOP STEREO..… Begleitet werden sie von ALLGEMEINES DENKVERMÖGEN

Samstag, 13. Februar 20:00 Rapslam S05E05. Eintritt 5 EUR

Battle ist zwar was Feines, aber Competition geht auch anders!

Jeden 2. Samstag des Monats im Djäzz in Duisburg kann jeder Teilnehmer beim RapSlam seine Skills vor dem Publikum und einer rapräsentativen Jury zum Besten geben. Egal, ob Acapella, Beatbox oder auf den eigenen Beats.

Der Gewinner des Abends qualifiziert sich für das Saison Finale im März. Wir haben einige slamerprobte MCs am Start, aber uns ist jeder willkommen, der sich mit ihnen auf der Bühne messen möchte! Die Anzahl der Teilnehmer ist auf maximal 6 begrenzt.

Ihr könnt euch gerne unter rapslamruhr@gmail.com melden, wir freuen uns auf euch!

WIR HABEN DIE MICS, IHR HABT DIE RHYMES!

Mittwoch, 17. Februar 21:00 Elektrischer Trubel Session.  Eintritt frei

Elektrischer Trubel Sessio:n: Fette Beats, dicke Bässe, crispe Gitarren und tighte Rhymes – das sind die Grundzutaten der „Elektrischer Trubel Session“, die zusammengefügt eine abwechslungsreiche, treibende und hochexplosive Mischung ergeben – Nitro und Glycerin geben sich ein Stell-Dich-Ein um mit einem heftigen „KRAWUMM“ zu explodieren!

Dargeboten von Leon Dombrowski (bs), Blake Wilder (gt) und Guido Conrad (dr). Unterstützt werden die drei Recken von Hop-Bit und Satti S Fucktion, ihres Zeichens Rapper vor dem Herrn. Die beiden steuern das gewisse „Urbane Flair“ hinzu. Nach der Eröffnung kann ein jeder die Bühne erklimmen und mitjammen!

Freitag, 19. Februar 21:00 Konzert: Korea Kitchen. Adult Pop. Eintritt tba

Fermentieren beschreibt das Zusammenspiel von Gewürzen und biologischen Prozessen, die zu einem erhöhten Nährwert von Speisen führen. Korea Kitchen zaubert dem Zuhörer ein vergleichbares Musikerlebnis: Rau und zart, bitter wie süß, laut oder leise. Korea Kitchen verfeinert Indie mit Popmusik und serviert dem Hörer mit jedem Song ein neues Erlebnis: Aufregend und lustvoll, melancholisch oder optimistisch.

Die Indi-Pop Band Korea Kitchen wurde 2010 gegründet. Die Entstehung von Korea Kitchen ist einzigartig: Welche Band kann von sich behaupten, durch fernöstliche Speisen inspiriert zu sein? Angeblich zündete der Funke in einer asiatischen Garküche – gegründet wurde daraufhin Korea Kitchen vom singenden Chefkoch – der alsbald den Kochlöffel mit der Sängerin der Band teilen musste. Außer Frage steht allerdings, dass die beiden Gitarristen, der Bassist und der Schlagzeuger hinzugekommen sind, weil a capella weit weg ist, von dem was Korea Kitchen letztendlich ausmacht: Zeitloser Gitarren Indie Pop, der seinen Ursprung in den 80ern hatte – mit Radiohead und Co in den 90ern den Hochsommer feierte und sich 2010 allmählich zu Grabe trug. Korea Kitchen beteiligt sich am Leichenschmaus und lieferte moderne und aufregende Kompositionen.

Der Geschmackstest offenbart Klänge zwischen New Wave, Folk, Indie oder Alternative – eingängige und tragende Gesangsmelodien die gegensätzlicher nicht sein könnten: Stimme gegen Röhre. Gitarren und Bass sind akustisch und fordern Rhythmus, das Potpourri in süß sauer-bekömmlich zu verschmelzen.

Samstag, 20. Februar 22:00 Party: NEW WAVE HEROES! Postpunk, Electronic 80s, Dark Independent! w/ Thorrissey plus special guest dj (tba)

NEW WAVE HEROES, die düsterere Clubdisko mit Focus auf spät 70er/früh 80er Postpunk plus aktuelle Independentproduktionen im Geiste des New Wave! Cure, Smiths, Joy Division /  Placebo, Editors, Interpol / DIIV, Lebanon Hanover, Motorama

 

Mittwoch, 24. Februar 21:00 Funk und Soul -Session mit dem Junk-Trio! Eintritt frei

Eine fette Mischung aus Funk, Soul, Jazz und Rn’B bringt mit der jungen Besetzung

des Trios einen frischen Wind in die Bude.

 

Mit Keys, Drums und Bass kommt der Groove auf die Bühne, alles ist da und damit die Bühne frei für eine ordentliche Ladung Soul-geladener Musik. Macht euch bereit für die jungen Jammer, neue Vibes im Anflug! Auf der Bühne: Servet Isik (b), Samuele Frijo (p), Fabio trandafir (dr).

 

Donnerstag, 25. Februar 21:00 All kinds of en vogue Worldmusic. Eintritt frei

 

Freitag, 26. Februar 20:00 Punkrock im Djäzz: DDP / Paranoya. Eintritt tba

 

DDP (der dicke Polizist): seit 1993 in aller Munde, melodiöser deutschspracher Punkrock, weitere Beschreibung überflüssig…

PARANOYA: Schubladen hat der Schrank genug, da reicht eine. Ursprünglich kommen wir aus Wiescherhöfen und Berge Vororte von Hamm. Jedoch hat es den einen oder anderen nach Duisburg bzw. Düsseldorf verschlagen. Was uns verband war die Langeweile im Kaff, die Unternehmungslust und die Liebe zur Musik.
Seit 2004 sind wir in der heutigen Besetzung unterwegs und spielen mal gute Konzerte und auch mal schlechte Konzerte, wie jede andere Band auch…

 

Samstag, 27. Februar 23:00 Party: True Legends. Adult Hip Hop. Eintritt tba

 

Rap! Ein Wort beschreibt am besten, was den Besucher an diesem Abend erwartet. Songs, die du sonst nur auf deinem Plattenteller hören kannst und Perlen, die schon fast in Vergessenheit geraten sind, bilden den Kern dieser kompromisslosen, aber wunderschönen Nacht. Du wolltest schon immer deinen Kumpels zeigen, dass man zu guter Rap-Musik auch tanzen kann oder endlich wieder mit B-Girls einen Drink nehmen? Support Real Hip Hop.
Sonntag, 28. Februar 20:00 Konzert: Friedemann / Andre Sinner. Eintritt tba

Friedemann. Wer hören will muss schweigen. Auf Konzertreise. Jede Zeit hat ihre Stimmen, ihre Sänger, die in ihren Liedern ihrer Zeit eine neue Fassbarkeit verleihen, und uns erkennen lassen, was wir damit zu tun haben und dass wir alle mittendrin sind.

Das erste Soloalbum von Friedemann, dem Sänger der Punk-Band COR, „Uhr vs. Zeit“ (2014) handelte nicht nur davon, sondern ist eines jener selten zeitlosen Meisterwerke, in denen Individuum und Gesellschaft, persönliches Schicksal und soziales Geschehen, Metaebene und Mikrokosmos zu wunderbarer Musik zusammenfließen. Da hat jemand seine Stimme gefunden.

Diese Stimme hat Friedemann auf „Wer hören will muss schweigen“ weiter ausformuliert – mehr Rhythmen, mehr Freude, mehr Melodien, mehr Themen, neue Gedanken, in denen neue Wege und Rückbesinnung, Eigentümlichkeit und Verantwortungsbewusstsein, Anderssein und Gemeinschaft sich nicht länger ausschließen müssen.

Auch hier wieder: das Leben.

Von ihm singt er in all seiner Vielfalt – weil er es liebt und weiß, dass jeder von uns es zumindest mögen sollte, alles andere wäre ungesund, oder nicht? Und das Leben, das Friedemann führt, straft seine Lieder keine Lügen, sondern verleiht ihnen Tiefe, die man spüren kann, ohne von seinem Leben zu wissen.

„Wer hören will muss schweigen“ wurde im Spätsommer 2015 im Schrathaus Greifswald und im La Grange in Bergen auf Rügen von Janko Möde aufgenommen und von Dirk Burke gemischt und gemastert. Das Artwork stammt von Conny Ochs, das Layout von Andreas Kohl. Auf dem Album hört man Judith und Gunnar (Dritte Wahl) im Duett mit Friedemann und wie immer wird er unterstützt von Matthias Arndt (Bass) und Janko Möde (Gitarre+Percussion).

Vom 28.01.2016 bis zum 20.03.2016 ist Friedemann zusammen mit Matthias Arndt (Bass) und Janko Moede (Gitarre+Percussion) in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Konzertreise und stellt sein neues Album „Wer hören will muss schweigen“ vor. In Zwei Stunden werden auch einige COR Klassiker und Lieder von Friedemanns erstem Album „Uhr vs. Zeit“ die Konzertabende abrunden.

Support: Andre Sinner: Mit seiner Debut EP „Momentaufnahme“ stellte Andre Sinner 2015 eine Auswahl seiner eigenen, irgendwo zwischen Ruhrpott-Punkrock und irischen Trinkliedern angesiedelten, Stücke vor. Dabei geht es mal nostalgisch, mal kritisch oder auch emotional, aber auf jeden Fall aber immer ehrlich zu.

 

Montag, 29. Februar 20:00 Konzert: Consumer Electronics (Power Electronics, Noise) +  Circuit Breaker. Eintritt tba

Consumer Electronics is a punk / electro / noise duo comprising ageing renegade Philip Best (ex-Whitehouse) and his American wife, the artist Sarah Froelich. The band’s recent releases „Estuary English“ (2014), „Repetition Reinforcement“ (Diagonal 12″, 2015) and new album „Dollhouse Songs“ (Harbinger Sound) have cemented CE’s reputation as prime movers in the field of avant-garde electronics, twisted beats and apocalyptic performance poetry. Stunningly produced by noise guru Russell Haswell (who occasionally joins the band for live shows), the CE duo are now embarking on a year-long odyssey of live performances the world over.

Quietus said: this is no easy ride, but if you follow Consumer Electronics as they strip bare the caustic facade of modern living, you will find power and, yes, beauty in the dark recesses they reveal.

Dusted said: most striking of the noise albums to grace 2015 was Consumer Electronics’ brutal Dollhouse Songs, which expanded on 2014’s Estuary English with a rampaging diatribe against inequality, prejudice and injustice with the band’s usual mixture of “colourful” language and unrelenting power electronics viciousness. In an echo of some of the above, lead singer Philip Best handed the microphone to his American wife Sarah on two songs, broadening Consumer Electronics’ vision to lead an assault on what has been a turbulent year for the Stars and Stripes.

Louder Than War said: A glorious collision of punk, electro and techno noise … ‚Dollhouse Songs‘ is the chaotic soundtrack to a country that feels equally as spinning and weird in 2016.

Circuit Breaker: „My Descent Into Capital“ represents the most ambitious recording from this London-based duo to date. Even if they’re taking influence from minimal synth, post-punk or early industrial sides, Circuit Breaker are unmistakably contemporary with their delivery. Forging together metallic drum machines, propulsive synth lines and stark guitar degradation into bold , simple and effective songs about isolation, discontentment and the true horror of work. This album transgresses any simple nostalgia for its musical forefathers and showcases a band with their eyes fixed firmly on the future. Any obvious reference points are contorted and stretched to the point where they are transformed into something new. After ten years of obscurity, a refusal to go away, and two well-received records on Tombed Visions, this album is their first full-length album, as-well as their first with abstract-punk imprint Harbinger Sound. Having played many shows supporting Sleaford Mods, the duo are about to embark on an extensive tour with new label mates Consumer Electronics.

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