Gesellschaftskritische Gruppen Duisburg: Demonstration gegen 1 Jahr PEGIDA NRW

Mit der folgenden Pressemitteilung rufen die „Gesellschaftskritische Gruppen Duisburg“ zur Teilnahme ihrer Demonstration am 18. Januar um 18 Uhr am Duisburg Hauptbahnhof – Osteingang auf:

Im Januar 2015 begann Pegida NRW in Duisburg montägliche „Abendspaziergänge“ durchzuführen. 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten damals dem Aufruf der Rassisten – es war zugleich das erste und
letzte Mal, dass es nennenswerte Gegenproteste der Duisburger Zivilgesellschaft gab. Jetzt, zum Jahrestag, steigt
dasMobilisierungspotenzial von Pegida NRW erneut, wie kürzlich in Köln, als es zu schweren Ausschreitungen durch Teilnehmer von Pegida NRW kam.

Zum 1. Geburtstag der Bewegung am kommenden Montag rufen die Emanzipatorische Antifa Duisburg und die Gruppe Crème Critique zur Demonstration „gegen Pegida und Islamismus“ auf. Motto: „we still hate Mondays!“

Die Demonstration, die um 18 Uhr vom Osteingang des Hauptbahnhofs durch die Innenstadt bis zum Kaufhof laufen wird, wird mitgetragen von linksradikalen Gruppen aus ganz NRW, darunter die Linken Listen der Unis
Duisburg/Essen und Bochum sowie Antifagruppen aus Dortmund, Bonn, Bochum und Münster.

Unbenannt-230x300Die Demonstration richtet sich aber nicht nur gegen Pegida, sondern auch gegen rassistische Stimmungsmache in Duisburger Behörden und der ettablierten Politik – erinnert sei nur an den Spruch Sören Links, “das doppelte an Syrern” aufzunehmen, wenn er dafür nur “ein paar Osteuropäer abgeben könnte”. Auch den Asylrechtsabbau der Bundesregierung wollen wir thematisieren – und zugleich mit Kritik an Terror und Islamismus nicht geizen. Emil Kedi, Sprecher der Emanzipatorischen Antifa: „Wir wollen Pegida nicht die Solidarität mit den Opfern des antifreiheitlichen und antisemitischen Terrors von Paris überlassen. Denn Pegida hat in der Redaktion von Charlie Hebdo, einem Organ der „Lügenpresse“, mitgeschossen. Die Reaktion auf den islamistischen Terror kann nicht der
diffuse Hass auf den Islam sein, sondern muss in einer emanzipatorischen Religionskritik münden.”

Den gesamten Aufruf zur Demo finden Sie unter www.gesellschaftskritik-duisburg.org

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