Bas und Özdemir: Versprechen gehalten – Angebot des „Pflegetelefons“ erweitert

Özdemir_Mahmut_0004-zugeschnitteÜber einen besonderen Service des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informieren die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir: „Wie im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union vereinbart, bietet das seit 2011 bestehende ‚Pflegetelefon‘ ab diesem Jahr ein erweitertes Angebot. Dieser Service richtet sich insbesondere an Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Er steht aber natürlich ebenso Dienstleistern im Pflegesektor oder Arbeitgebern zur Verfügung.“

Mahmut Özdemir begrüßt die Maßnahmen ausdrücklich: „In Deutschland leben aktuell insgesamt 2,63 Millionen Pflegebedürftige, von denen 1,25 Millionen allein durch ihre Angehörigen betreut werden. Wir wissen, dass die Betroffenen und ihre Familien einen sehr großen Informations- und Unterstützungsbedarf haben. Uns ist wichtig, dass die Familien entsprechende niedrigschwellige Hilfestellung erfahren.“

Bärbel Bas weist darauf hin, dass das „Pflegetelefon“ um ein Beratungsangebot für besondere Belastungssituationen ergänzt wurde: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass pflegende Angehörige gerade in akuten Überforderungssituationen kurzfristige Ansprechpartner suchen.“ Das „Pflegetelefon“ übernehme zudem eine Lotsenfunktion zu anderen Angeboten auf Bundes- und Landesebene. So sind Kooperationen mit der Telefonseelsorge, dem Alzheimer-Telefon sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Krisentelefone aufgebaut worden.

Weiterhin gibt das Beratungsteam des „Pflegetelefons“ Auskunft über gesetzliche Leistungen und Neuregelungen, wie z.B. über das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf oder die Leistungen der Pflegeversicherung. Es beantwortet Fragen zum Wohnen und Leben im Alter, zum Heimrecht der Länder oder zur Pflegecharta.

Das „Pflegetelefon“ ist unter der Rufnummer 030-20179131 von Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr zu erreichen. Alle Gespräche erfolgen vertraulich und anonym.

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