Duisburger DGB-Jugend informiert über Homophobie im Fußball

Im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden „Spätschicht“, bot die DGB-Jugend Duisburg am vergangenen Dienstag Interessierten an, sich über das Thema Homophobie im Fußball zu informieren.

Die Besucher hatten zunächst die Möglichkeit dem Referat eines Experten zu lauschen, um anschließend mit ihm über Diskriminierung im Fußball zu diskutieren.

Foto„Unsere „Spätschicht“ findet vier mal im Jahr zu verschiedenen aktuellen Themen statt und soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, nach ihrer „Schicht“ noch ins Gewerkschaftshaus zu kommen, um sich kurz und knackig über ein aktuelles Thema zu informieren, auszutauschen und zu diskutieren. Uns ist es wichtig, dass das Thema einen aktuellen Bezug hat, aber auch dass hier niemand einem zweistündigen Vortrag ausgesetzt ist. Die Spätschicht bietet die Möglichkeit, sich nach der Arbeit, der Schule oder der Uni bei einem Snack und einem Getränk nochg kurz ein wenig zu informieren und so den Tag ausklingen zu lassen“, so Felix Spreen, Jugendbildungsreferent der Duisburger DGB-Jugend.

Für die letzte „Spätschicht“ konnte Florian Schubert als Referent gewonnen werden. Schubert forscht in Hamburg zur Diskriminierung im Fußball und engagiert sich im Bündnis aktiver Fußballfans. „Diskriminierung gleich welcher Art kann auch im Fußball nur dann begegnet werden, wenn man sich immer wieder mit diesen Themen auseinander setzt. Daher finde ich es gut, dass die Duisburger DGB-Jugend sich für diese Spätschicht gerade dieses Thema ausgesucht hat“, so Schubert. „Der Umgang mit Rassismus im Fußball ist schon weit voran geschritten, wir wollten im Zuge des Outings von Thomas Hitzlsperger mit dem Thema Homophobie ein neues Kapitel der Diskriminierung beleuchten“, so Spreen.

Die nächste Spätschicht der DGB-Jugend wird am 13. November stattfinden und sich mit der Macht der Medien beschäftigen.

Pin It

Comments are closed.