Bärbel Bas: SPD will Praxisgebühr abschaffen – Die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht

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Bärbel Bas

Die SPD-Bundestagsfraktion stellt am morgigen Donnerstag einen Antrag zur Abschaffung der Praxisgebühr im Deutschen Bundestag zur Abstimmung und die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas erklärt dazu: „Im Gesundheitsausschuss weigern sich die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP bisher jede Sitzungswoche aufs Neue der Abschaffung der Praxisgebühr zuzustimmen. FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr kann noch so viele Interviews geben, würde er es ernst meinen, wäre die Praxisgebühr schon lange weg. So lange CDU und CSU weiter an der Praxisgebühr fest halten, sind die FDP-Ausagen zur Abschaffung folgenloser Gratismut.“

 

Das Ziel der 2003 von der CDU/CSU durchgesetzten Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal war es, die Inanspruchnahme von Vertragsärztinnen und Vertragsärzten besser zu strukturieren. Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland mit durchschnittlich 17 Arztkontakten aber weiter an der Spitze. Für Bärbel Bas hat die Praxisgebühr mit dem „Ausbleiben der erhofften Steuerungsfunktionen ihre Existenzberechtigung verloren“.

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Die SPD-Gesundheitspolitikerin sagt: „Die Praxisgebühr nervt Ärzte auch als Patienten gleichermaßen. Durch Sie nehmen die Krankenkassen jährlich bis zu 2 Mrd. Euro ein. Wegen der Belastungsgrenzen bei Zuzahlungen würde ein Wegfall der Praxisgebühr für die Kassen aber einen geringeren Ausfall bedeuten. Dieser ließe sich aufgrund der Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgleichen. Zudem werden Ärzte und Krankenkassen vom Aufwand befreit, die Praxisgebühr zu erheben. Es ist es an der Zeit, dass auch die Versicherten entlastet werden. Deshalb fordert die SPD die Abschaffung der Praxisgebühr.“

 

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Beitrag von auf 24. Oktober 2012. Abgelegt unter Duisburg, Politik, Soziales. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Kommentare und Pings sind geschlossen.

Eine Antwort auf Bärbel Bas: SPD will Praxisgebühr abschaffen – Die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht

  1. Höchste Zeit das die Gesundheitspolitik der Vergangenheit, maßgeblich von der damaligen Gesundheitsminoisterin Ulla Schmidt ( SPD ) verursacht,berichtigt wird.

    KlaRi
    29. Oktober 2012 auf 11:29