War Seppo Eichkorn der „Macher“ im Magath-Team? Co-Trainer Position so wichtig wie nie!

Felix Magath und Seppo Eichkorn bildeten in der Zeit von 2001 bis 2011 ein Trainerteam. (Ganze 10 Jahre!!!) Sie trainierten den VfB Stuttgart, FC Bayern München sowie den FC Schalke 04.

Gemeinsam feierten sie auch viele Erfolge. So führten sie den VfB Stuttgart mit einer jungen Truppe in der Spielzeit 2003/2004 in die Champions League und weckten so das Interesse des FC Bayern München, denn der damalige Bayern Manager Uli Hoeneß verpflichtete das Duo als Nachfolger für den scheidenden Ottmar Hitzfeld.

Bereits in der ersten Saison als Trainerteam des FC Bayern München gelang dem Trainerduo der Gewinn des Doubles, sprich die deutsche Meisterschaft sowie der DFB Pokalsieg 2005. Auch in der Folgesaison bestätigte das Trainerteam die gute Arbeit. Sie erreichten nämlich nur ein Jahr darauf erneut den Gewinn der beiden nationalen Titel.

2007 – 2009 war das Trainerduo beim VfL Wolfsburg angestellt. Anfangs waren die Arbeitsbedingungen für beide Trainer gewöhnungsbedürftig. Magath und Eichkorn brachten neue Strukturen in die Trainingsmöglichkeiten der „Wölfe“. So wurde z.B. das gesamte Trainingsgelände modernisiert.

Diese Maßnahmen zeigten bereits in kurze Zeit Wirkung. Wie bereits bei den Trainerstationen Stuttgart und München konnte das Duo nach der ersten Spielzeit in der Autostadt Erfolge vorweisen. So gelang es der von Magath und Eichkorn trainierten Elf, sich für den UEFA Cup zu qualifizieren.

„Das große Wunder“ – Deutscher Meister 2008/2009

Das Wunder von Wolfsburg schuf das „Erfolgsduo“ in der Spielzeit 2008/2009, denn als „Underdog“ in die Spielzeit gestartet, lieferten die Wölfe den Fußballfans der Bundesliga eine tolle überraschende Spielzeit. Siege gegen Bayern, Schalke und Bremen sorgten für den ersten Titelgewinn der jungen Vereinsgeschichte. Ein Erfolg, welcher für beide Trainer einen Platz unter den „VfL-Legenden“ reservierte.

Magath und Eichkorn packten es auch beim FC Schalke 04

Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft mit dem VfL Wolfsburg suchte das Duo eine neue Herausforderung. Diese fanden sie im „Ruhrpott“. Dort wartete der FC Schalke 04 auf eine neue Führung, denn seit Jahren versuchten die Königsblauen den Gewinn der deutschen Meisterschaft zu erzielen.

Mit einem eingespielten Trainerteam schaffte das Duo auch die Mission internationalen Fußball auf Schalke realistisch zu gestalten. Denn mit teilweise tollem Fußball wurde die Mannschaft 2010 Vizemeister und qualifizierte sich damit direkt für die Champions League.

Nur eine Saison später stand man sportlich nicht sonderlich schlecht da, nein im Gegenteil, das Trainerteam erreichte das DFB Pokalfinale sowie die Qualifikation für den internationalen Fußball. Doch die Unruhe um die Person Magath wurde zu groß und so entschieden sich die Verantwortlichen des FC Schalke 04 für einen Trainerwechsel und Magath wurde am 16.03.2011 von seinen Aufgaben auf Schalke entbunden.

Magath und Eichkorn gingen erstmals seit 10 Jahren getrennte Wege

Wie ging es weiter?

Das fragten sich viele Zuschauer. Doch das Verhältnis Magath / Eichkorn wurde geschieden, denn Magath wechselte nur zwei Tage später zurück in die Autostadt und übernahm erneut den VfL Wolfsburg. Eichkorn dagegen entschied sich für einen Verbleib bei den Königsblauen. So trennten sich nach ganzen 10 Jahren erstmals die Wege der beiden Trainer und Freunde.

Eichkorn wurde Assistent von Ralf Rangnick und erreichte auch gemeinsam mit ihm Einiges an Ansehen. Rangnick äußerte über Eichkorn: „Seppo ist ein Fachmann, so einen braucht jeder Chef-Trainer an seiner Seite.“

Während Magath in Wolfsburg mit Mühe den Klassenerhalt erreicht, feiert Eichkorn den Sieg des DFB Pokals.

Es gab sogar die Gerüchte, dass der VfL-Wolfsburg ein Vermögen dafür zahlen wollte, um Eichkorn erneut zu den Wölfen zu locken, da die Aufgaben im Trainerteam Magath/Eichkorn klar verteilt waren.

Eichkorn hatte die Verantwortung für den sportlichen Bereich, schmiss das Training und führte die Mannschaft taktisch. Magath dagegen nutzte mehr seine Managerfähigkeiten, um seinen Posten als Sportdirektor gerecht zu werden.

Eichkorn entschied sich also auf einen Verbleib in Gelsenkirchen, wo er nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick weiterhin auch an der Seite von Hubb Stevens arbeitet. Stevens sagte über Eichkorn außerdem einmal: „Seppo ist ein kompetenter Trainer, von dem ich noch einiges lernen kann.“ Lobende Worte für den ehemaligen MSV Duisburg Coach Eichkorn.

Magath dagegen erreichte bei seinem zweiten Versuch in Wolfsburg sportlich nicht viel, so gab er viel Geld aus und stellte einen Kader mit vielen größeren Namen auf, doch was fehlt sind die Punkte, so auch in dieser Spielzeit. Nun belegt der VfL Wolfsburg sogar den letzte Tabellenplatz, während Eichkorn mit den „Königsblauen“ einen Sieg beim deutschen Meister Borussia Dortmund feiern konnte.

Eichkorn dagegen feiert auf Schalke einen Erfolg nach dem Anderen. So stellen sich viele Magath-Fans sowie neutrale Zuschauer die berechtigte Frage, wer in der Zeit Magath / Eichkorn den Laden schmiss.

Die Frage scheint klar beantwortet zu sein und zwar Eichkorn.

Seine Trainingsmethoden gelten unter Experten als förderlich für den gesamten Kader, während das Training beim VfL Wolfsburg größtenteils von Bernd Hollerbach und Andries Jonker geleitet wird.

So stellt sich nun auch die Frage, ob Fußballfans die Position des Co-Trainers nicht oft unterschätzen. Da ein Co-Trainer in der heutigen Zeit das gleiche leistet wie ein Chef-Trainer. Sein Aufgabengebiet ist klar: die gesamte Verantwortung für den sportlichen Bereich zu übernehmen und die gesamte  Trainingsorganisation.

Pin It

3 thoughts on “War Seppo Eichkorn der „Macher“ im Magath-Team? Co-Trainer Position so wichtig wie nie!

  1. Ich kann mich nicht erinnern jemals so einen mist gelesen zu haben! Die trainingsmethoden von eichkorn entsprechen zu 100% denen von Magath und co. Auf schalke macht Eichkorn nichts Taktisches. Das macht alles Markus Gisdol!
    Die Aussage von Rangnick ist erfunden. Eichkorn und Rangnick haben haben nämlich eine komplett unterschiedliche Spielphilosophie. Der Autor dieses Artikels hat offentsichtlich keine Ahnung und zudem einen bescheidenen Schreibstil. Es erinnert an einen schlecht recherchierte Schülerzeitungsartikel. Oder noch schlimmer, sie wurden für diesen Irrsinn bezahlt!