Der genaue Termin und die Uhrzeit für die Gegendemonstration des DGB zum angekündigten Aufmarsch von Pro NRW und NPD in Marxloh stehen jetzt fest.

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Duisburg – Der genaue Termin und die Uhrzeit für die Gegendemonstration des DGB zum angekündigten Aufmarsch von Pro NRW und NPD in Marxloh stehen jetzt fest.
Der DGB Niederrhein ruft alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, sich am Sonntag, den 28.03.2010 um 11 Uhr vor dem Schwelgern-Stadion in Marxloh friedlich zu versammeln. Danach wird ein Protestmarsch zum Elisenhofplatz gegenüber der Moschee stattfinden. Dort findet die Abschlusskundgebung statt.
„Uns war es ganz besonders wichtig“, so der DGB-Regionsvorsitzende Rainer Bischoff, „dass unsere Demonstration exakt zu dem Zeitpunkt stattfindet, an dem Pro NRW und NPD in Duisburg aufmarschieren wollen. Deren Aufmarsch ist eine Provokation und politische Brandstiftung, weil sie sich gegen das friedliche und tolerante Zusammenleben der Menschen verschiedener ethnischer Herkunft in Marxloh und Duisburg richten. Eine solche politische Brunnenvergiftung wollen und werden wir nicht zulassen. Daher ist es unser Ziel, mit möglichst vielen Menschen und machtvoll zu genau diesem Zeitpunkt vor die Moschee zu ziehen. Dies wollen und werden wir tun, um der gesamten Öffentlichkeit zu demonstrieren: Wir sind Duisburg. Wir repräsentieren die tolerante und friedliche Mehrheit der Bevölkerung unserer Stadt, nicht etwa diese Rechtsextremisten mit ihrem absurden und provokanten Auftreten.“
Als Redner für die Abschlusskundgebung der Demonstration konnten bereits Altoberbürgermeister Josef Krings, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Bürgermeister Erkan Kocalar gewonnen werden. Darüber hinaus werden Jürgen Thiesbonenkamp, Sprecher des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage, sowie der DGB-Regionalvorsitzende Rainer Bischoff sprechen. Anschließend noch Vertreter der christlichen Kirchen, der MigrantInnen und des Marxloher Bündnisses.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und seine Stellvertreterin Hannelore Kraft werden sich in die Demonstration einreihen und mitziehen.
„Wir gehen davon aus“, so Rainer Bischoff abschließend, „dass Tausende von Duisburger Bürgerinnen und Bürgern unserem Aufruf folgen werden. Des weiteren haben wir bereits viele Anfragen von Menschen außerhalb unserer Stadt, die sich an unserem Protest beteiligen wollen. Diesen allen rufen wir zu: Kommt am 28.03. zum Schwelgern-Stadion, beteiligt Euch an friedlichen und toleranten Aktivitäten an diesem Wochenende. Unsere Demonstration soll dazu ein wichtiger Beitrag sein, eingebettet in viele Aktivitäten anderer Bündnisse und Organisationen. Wir sind Duisburg!“
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