Duisburg: Interview mit dem OB-Kandidat Rudolf Kley (Bürger Union Duisburg)

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Rudolf Kley, Jahrgang 1946, wurde im niedersächsischen Wolfenbüttel geboren und ist seit 1951 Duisburger. Nach dem Pharmaziestudium leitet er seit 1976 die Löwen-Apotheke in Meiderich. Der Vater dreier Kinder und ehemaliges FDP-Mitglied, war 2004 einer der Gründungsmitglieder der Bürger Union aus der 2009 die BÜRGER UNION DUISBURG -Freie Wähler NRW hervorging.
Neben seinen beiden Hauptberufen als Apotheker und Politiker widmet sich Kley erfolgreich der Malerei und ist auch außerhalb von Künstlerkreisen für seine Aktionskunst bekannt.
XN: Herr Kley, Sie haben bei der letzten Kommunalwahl als Oberbürgermeister-Kandidat 3,33 % der Stimmen bekommen und damit aus dem Stand knapp hinter dem bekannten FDP-Politiker Holger Ellerbrock gelandet. Wie schätzen Sie selbst das momentane Stimmungsbild ein, um als Kandidat den Erfolg von 2004 noch zu steigern?
Die Ausgangssituationen sind nicht vergleichbar. Die Anzahl der OB-Kandidaten, 11 sind es dieses mal, spiegelt das schon wieder. Leider wird von der Presse völlig unausgewogen nur für eine Handvoll der Kandidaten Stimmung gemacht. Aber das momentane Stimmungsbild ist nicht so wichtig wie der Prozentsatz der Wähler, der am Wahltag tatsächlich an die Urnen geht. Die Freien Wähler und damit auch die Bürger Union Duisburg ermuntern jeden dazu, zur Wahl zu gehen und sich von der Bevormundung zu befreien. Bürgerwille statt Bevormundung. Das ist von Anfang an unser Programm. Natürlich hoffe ich darauf, dieses Mal besser als der FDP-Kandidat abzuschneiden, der ja zu denen gehört, für die die Presse den roten Teppich ausgelegt hat. Da die Leser und Wähler aber einen höheren Intelligenzgrad haben, als ihnen von der Presse zugestanden wird und wachsam sind, ist diese Hoffnung berechtigt.
XN: Auf Ihrer Seite bei „Abgeordnetenwatch“ ist zu lesen, dass Sie gerne den Soli nach dem Motto „Aufbau Duisburg statt Aufbau Ost!“ abschaffen würden.  Wie beurteilen Sie die finanzielle Lage unserer Stadt und wie sehen die Konzepte aus, damit die Stadt wieder finanziell solide dasteht?
Die Haushaltskasse ist nicht leer. Sie ist gar nicht da. An ihrer Stelle klafft ein riesiges schwarzes Loch, das alle Vorschläge, die guten und die schlechten magisch anzieht. Da muss erst einmal ein Deckel drauf. Nur wenn der Haushalt saniert ist, hat die Stadt wieder Gestaltungsspielraum, können Politiker ihre sonst hohlen und superhohlen Wahlversprechungen einlösen. Also wir werden wohl auch Tafelsilber verkaufen müssen, aber natürlich nicht verschleudern. Wir fordern daher seit längerem den Verkauf der Gebag. Natürlich ist es aberwitzig, dass wir uns das Geld für den Aufbau Ost im Osten leihen müssen und unsere Straßen und Radwege dafür aussehen wie nach dem letzten Bombenangriff. Das kommt noch schlimmer, wenn jemand an die Regierung kommt, der schon in der Vergangenheit versagt hat.
XN: Zurzeit werden ja wieder überall Wahlprogramme der verschiedenen Parteien verteilt. Erklären Sie uns, für welche politischen Ziele Rudolf Kley und die „Bürger Union Duisburg“ bei der Kommunalwahl antreten!
Unser Programm kann jeder auf der Webseite www.bu2004.de einsehen und sich an unserer politischen Einstellung reiben oder Beifall klatschen. Das Programm lässt sich mit einem Satz beschreiben „Das Ende der Toleranz!“ Wir dürfen uns mit den teilweise chaotischen Zuständen in dieser Stadt nicht länger abfinden.  Die Toleranz hat ein Ende, wenn Straßenrennen die Anwohner nicht mehr schlafen lassen und Fußgänger dadurch gefährdet werden oder Ordnungshüter bei ihrer Arbeit beschimpft werden. Wir können aber auch nicht den Fremdenhass bei Jugendlichen oder Erwachsenen tolerieren, die im Suff ihr Bier über ausländische Mitbürger schütten. Das ist unakzeptabel. Wir möchten auch gerne das Ende der Beliebigkeit einläuten. Inzwischen ist Liberalität sowas wie ein Synonym für Verantwortungslosigkeit. Manager, Banker schieben sich die Millionen hin und her, die sie vom Staat kriegen und  wir hier in Duisburg gehen fast leer aus.
XN: Ihrem Beruf als Apotheker sind Sie auch Maler und Aktionskünstler. Würden sich die beiden letztgenannten Tätigkeiten auf die „Kulturstadt“ Duisburg auswirken, wenn sie das Oberbürgermeisteramt übernehmen sollten?
Die künstlerische Betätigung gehört zu meinem Leben. Ich habe sie als große Bereicherung erfahren. Dabei setze ich Selbermachen über Konsumieren. Es steht nirgendwo, dass man als Oberbürgermeister z.B. vermeintlich objektive Gesetzen des Kunstmarktes oder anderer Einrichtungen folgen muss. Da würde ich sagen Schluss mit Schickaria. Das Geld können wir gut zu Förderung der eigenen Kunstszene einsetzen. Wenn z.B. alle Menschen malen, dann entwickeln sie aus sich heraus ein Gespür für Qualität und brauchen keine Vorbeter. Kultur muss sich selbst tragen, sie darf nicht in ihrer Ausrichtung Selbstbedienungsladen für einige wenige sein. Es ist sicher ein Spagat. Mir persönlich wäre die Förderung der Hausmusik wichtiger als mit den Namen berühmter Musiker oder Sänger nur wegen der Stadtwerbung zu glänzen. Wenn das Geld dafür da wäre, würde ich vermutlich beides tun.
XN: Gibt es für Sie eine Persönlichkeit aus der Politik, mit der Sie sich identifizieren würden, respektive deren Ideen Ihr politisches Leben geprägt haben?
Nein. Habe mich für Politik früher nicht interessiert. Das fing erst richtig an,  als mich die völlig missratene Gesundheitspolitik im beruflichen Alltag abholte. Da wollte ich dann aber auch gleich eine Gesundheitsschutzpartei gründen. Über meine bundesweite Aktion „Löffelabgeben“ bin ich auf Duisburger Bürger gestoßen, die die Bevormundung in allen Bereichen satt haben. Dagegen, gegen dieBevormundung, muss man etwas tun und deshalb bin ich bei der Bürger Union Duisburg richtig.
XN: Vielen Dank für die interessanten Antworten. Von hier aus viel Erfolg bei den Kommunalwahlen
Homepage vn Rudolf Kley: http://www.rudolf-kley.de/
Abgeordnetenwatch: http://www.abgeordnetenwatch.de/rudolf_kley-827-25800.html
BÜRGER UNION DUISBURG: http://www.bu2004.de/

001-kleyRudolf Kley, Jahrgang 1946, wurde im niedersächsischen Wolfenbüttel geboren und ist seit 1951 Duisburger. Nach dem Pharmaziestudium leitet er seit 1976 die Löwen-Apotheke in Meiderich. Der Vater dreier Kinder und ehemaliges FDP-Mitglied, war 2004 einer der Gründungsmitglieder der Bürger Union aus der 2009 die BÜRGER UNION DUISBURG -Freie Wähler NRW hervorging. Neben seinen beiden Hauptberufen als Apotheker und Politiker widmet sich Kley erfolgreich der Malerei und ist auch außerhalb von Künstlerkreisen für seine Aktionskunst bekannt.

XN: Herr Kley, Sie haben bei der letzten Kommunalwahl als Oberbürgermeister-Kandidat 3,33 % der Stimmen bekommen und damit aus dem Stand knapp hinter dem bekannten FDP-Politiker Holger Ellerbrock gelandet. Wie schätzen Sie selbst das momentane Stimmungsbild ein, um als Kandidat den Erfolg von 2004 noch zu steigern?

Die Ausgangssituationen sind nicht vergleichbar. Die Anzahl der OB-Kandidaten, 11 sind es dieses mal, spiegelt das schon wieder. Leider wird von der Presse völlig unausgewogen nur für eine Handvoll der Kandidaten Stimmung gemacht. Aber das momentane Stimmungsbild ist nicht so wichtig wie der Prozentsatz der Wähler, der am Wahltag tatsächlich an die Urnen geht. Die Freien Wähler und damit auch die Bürger Union Duisburg ermuntern jeden dazu, zur Wahl zu gehen und sich von der Bevormundung zu befreien. Bürgerwille statt Bevormundung. Das ist von Anfang an unser Programm. Natürlich hoffe ich darauf, dieses Mal besser als der FDP-Kandidat abzuschneiden, der ja zu denen gehört, für die die Presse den roten Teppich ausgelegt hat. Da die Leser

und Wähler aber einen höheren Intelligenzgrad haben, als ihnen von der Presse zugestanden wird und wachsam sind, ist diese Hoffnung berechtigt.

XN: Auf Ihrer Seite bei „Abgeordnetenwatch“ ist zu lesen, dass Sie gerne den Soli nach dem Motto „Aufbau Duisburg statt Aufbau Ost!“ abschaffen würden.  Wie beurteilen Sie die finanzielle Lage unserer Stadt und wie sehen die Konzepte aus, damit die Stadt wieder finanziell solide dasteht?

Die Haushaltskasse ist nicht leer. Sie ist gar nicht da. An ihrer Stelle klafft ein riesiges schwarzes Loch, das alle Vorschläge, die guten und die schlechten magisch anzieht. Da muss erst einmal ein Deckel drauf. Nur wenn der Haushalt saniert ist, hat die Stadt wieder Gestaltungsspielraum, können Politiker ihre sonst hohlen und superhohlen Wahlversprechungen einlösen. Also wir werden wohl auch Tafelsilber verkaufen müssen, aber natürlich nicht verschleudern. Wir fordern daher seit längerem den Verkauf der Gebag. Natürlich ist es aberwitzig, dass wir uns das Geld für den Aufbau Ost im Osten leihen müssen und unsere Straßen und Radwege dafür aussehen wie nach dem letzten Bombenangriff. Das kommt noch schlimmer, wenn jemand an die Regierung kommt, der schon in der Vergangenheit versagt hat.

XN: Zurzeit werden ja wieder überall Wahlprogramme der verschiedenen Parteien verteilt. Erklären Sie uns, für welche politischen Ziele Rudolf Kley und die „Bürger Union Duisburg“ bei der Kommunalwahl antreten!

Unser Programm kann jeder auf der Webseite www.bu2004.de einsehen und sich an unserer politischen Einstellung reiben oder Beifall klatschen. Das Programm lässt sich mit einem Satz beschreiben „Das Ende der Toleranz!“ Wir dürfen uns mit den teilweise chaotischen Zuständen in dieser Stadt nicht länger abfinden.  Die Toleranz hat ein Ende, wenn Straßenrennen die Anwohner nicht mehr schlafen lassen und Fußgänger dadurch gefährdet werden oder Ordnungshüter bei ihrer Arbeit beschimpft werden. Wir können aber auch nicht den Fremdenhass bei Jugendlichen oder Erwachsenen tolerieren, die im Suff ihr Bier über ausländische Mitbürger schütten. Das ist unakzeptabel. Wir möchten auch gerne das Ende der Beliebigkeit einläuten. Inzwischen ist Liberalität sowas wie ein Synonym für Verantwortungslosigkeit. Manager, Banker schieben sich die Millionen hin und her, die sie vom Staat kriegen und  wir hier in Duisburg gehen fast leer aus.

XN: Neben Ihrem Beruf als Apotheker sind Sie auch Maler und Aktionskünstler. Würden sich die beiden letztgenannten Tätigkeiten auf die „Kulturstadt“ Duisburg auswirken, wenn sie das Oberbürgermeisteramt übernehmen sollten?

Die künstlerische Betätigung gehört zu meinem Leben. Ich habe sie als große Bereicherung erfahren. Dabei setze ich Selbermachen über Konsumieren. Es steht nirgendwo, dass man als Oberbürgermeister z.B. vermeintlich objektive Gesetzen des Kunstmarktes oder anderer Einrichtungen folgen muss. Da würde ich sagen Schluss mit Schickaria. Das Geld können wir gut zu Förderung der eigenen Kunstszene einsetzen. Wenn z.B. alle Menschen malen, dann entwickeln sie aus sich heraus ein Gespür für Qualität und brauchen keine Vorbeter. Kultur muss sich selbst tragen, sie darf nicht in ihrer Ausrichtung Selbstbedienungsladen für einige wenige sein. Es ist sicher ein Spagat. Mir persönlich wäre die Förderung der Hausmusik wichtiger als mit den Namen berühmter Musiker oder Sänger nur wegen der Stadtwerbung zu glänzen. Wenn das Geld dafür da wäre, würde ich vermutlich beides tun.

XN: Gibt es für Sie eine Persönlichkeit aus der Politik, mit der Sie sich identifizieren würden, respektive deren Ideen Ihr politisches Leben geprägt haben?

Nein. Habe mich für Politik früher nicht interessiert. Das fing erst richtig an,  als mich die völlig missratene Gesundheitspolitik im beruflichen Alltag abholte. Da wollte ich dann aber auch gleich eine Gesundheitsschutzpartei gründen. Über meine bundesweite Aktion „Löffelabgeben“ bin ich auf Duisburger Bürger gestoßen, die die Bevormundung in allen Bereichen satt haben. Dagegen, gegen dieBevormundung, muss man etwas tun und deshalb bin ich bei der Bürger Union Duisburg richtig.
XN: Vielen Dank für die interessanten Antworten. Von hier aus viel Erfolg bei den Kommunalwahlen

Homepage vn Rudolf Kley: http://www.rudolf-kley.de/

Abgeordnetenwatch: http://www.abgeordnetenwatch.de/rudolf_kley-827-25800.html

BÜRGER UNION DUISBURG: http://www.bu2004.de/

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Beitrag von auf 5. August 2009. Abgelegt unter Duisburg, Kommunalwahl 09, Meinung, Rodenbücher. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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